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Das universale Gedächtnisgut unserer Anderenexistenz im Menschheitsbündnis

Eine Reichweitenethik zwischenmenschlicher Verantwortlichkeit

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Eva-Maria Hesse-Jesch

In dieser Arbeit wird das weltweit alle religiösen und säkularen Alleingeltungsansprüche in sich aufhebende Menschheitsbündnis zwischenmenschlicher Verantwortlichkeit vorgestellt. Als dessen seit Menschengedenken sich selbst unterhaltende Ressource des menschheitlich existenziellen Verbindlichkeitenzusammenhanges wird das alles Kulturwissen umfassende universale Gedächtnisgut angenommen. Dieses sich selbst aus sich selbst fortzeugende Menschheitswissen hat hinsichtlich zwischenmenschlicher Verantwortlichkeit Instanzcharakter, weil es nämlich Ressource allen Denkens, Handelns und Verhaltens ist und als solche dazu nötigt, aus jeder Gegenwart von deren Vergangenheit her jedwedes künftige Zusammenleben zu gestalten. Das in diesem Buch aus Religionskonzepten, Philosophien und anderen säkularen Schriften als weltweit soziale Tatsache zu Tage geförderte Menschheitsbündnis bietet sich einer universalen Ethik als durchaus menschenmögliche Orientierung an.
Aus dem Inhalt: Religiöse Jenseitskonzepte als Denkmodelle zu Welterklärungsansätzen kraft der Ressourcen des universalen Gedächtnisgutes – Philosophen als Verfasser metaphysischer Theorien und Kronzeugen dieses extraphysischen Menschheitswissens – Kulturwissenschaftliche Zeugnisse im Horizont - sowie fortlaufende Gegenwärtigkeit - des universalen Gedächtnisgutes.