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Rohstoffe im Kaspischen Becken

Völkerrechtliche Fragen der Förderung und des Transports von Erdöl und Erdgas

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Alexander Brexendorff

Mit dem Zerfall der Sowjetunion im Dezember 1991 ist die Region des Kaspischen Meeres erneut Schauplatz geopolitischer Auseinandersetzungen und zugleich Brücke zwischen den großen Kulturen geworden. Angesichts des zunehmenden weltweiten Bedarfs an fossilen Brennstoffen sind neben den vier neu entstandenen kaspischen Anrainerstaaten nun vor allem auch die internationalen Ölkonzerne an der Erschließung der dort lagernden beachtlichen Erdöl- und Erdgasvorkommen interessiert. Die Bemühungen um eine Klärung der Ausbeutungsrechte an diesen Ressourcen verliefen bisher erfolglos. Basierend auf einer Analyse der internationalen Rechtsprechung und Praxis hinsichtlich der Förderung von Erdöl und Erdgas in umstrittenen Gewässern werden Alternativen für eine Lösung dieses Konflikts aufgezeigt. Berücksichtigung finden daneben auch die Aspekte des Pipeline- und Tankertransports und die dabei auftretenden umweltrechtlichen Problematiken.
Aus dem Inhalt: Geschichte, Souveränitätsbestrebungen, Regionale Konflikte und moderne Geopolitik im zentralasiatisch-kaspischen Raum – Die Entwicklung der Erdöl- und Erdgasförderung im Kaspischen Becken – Anwendbares Recht, Modellalternativen und Prinzipien der maritimen Grenzziehung für die Ausbeutung der kaspischen Ressourcen – Pipelinetransport, Transitproblematik und Passage von Tankern durch die Türkischen Meerengen – Umweltproblematik bei der Förderung und dem Transport von Erdöl und Erdgas – English Summary.