Show Less
Restricted access

Management polyzentrischer Organisationen

Perspektiven neuerer evolutions- und komplexitätstheoretischer Ansätze

Series:

Volker Naumann

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Komplexität und Dynamik im Umfeld von Organisationen wurden in den vergangenen Jahren unter den Schlagworten lernende Organisation und Organisationslernen eine Vielzahl von Managementkonzepten entwickelt. Diese Konzepte blenden jedoch den Aspekt der Binnenkomplexität von Organisationen zumeist aus und legen vereinfachend das Bild der Hierarchie zugrunde. Besondere Herausforderungen ergeben sich für das Management polyzentrischer Organisationen, die durch eine Pluralität von Denkweisen und Interessenlagen im Inneren gekennzeichnet sind. Eine entsprechende Perspektive rückt nicht zuletzt auch multiorganisationale Verbindungen wie Konzerne, Netzwerke oder strategische Allianzen in das Blickfeld. Das Ziel der Untersuchung besteht darin, einen konzeptionellen Bezugsrahmen auf dem Boden neuerer evolutions- und komplexitätstheoretischer Ansätze zu entwickeln, mit dem Lernprozesse polyzentrischer Organisationen rekonstruiert werden können. Auf dieser Grundlage werden dann Empfehlungen für das adäquate Management solcher komplexen und pluralistisch geprägten Organisationen abgeleitet. Diese Überlegungen erfolgen entlang einer in einem internationalen Konzern durchgeführten Fallstudie.
Aus dem Inhalt: Zur Konstruktion einer evolutionären Theorie des Organisationslernens vor dem Hintergrund einer Fallstudie – Die Komplexitätstheorie als konzeptionelle Grundlage – Pfadabhängigkeitstheorie und strategische Organisationsanalyse als Bausteine einer komplexitätstheoretisch fundierten Theorie der Selbstorganisation – Management durch Komplexität als organisationsdidaktische Konzeption zur Ermöglichung und Gestaltung von Lernprozessen polyzentrischer Organisationen.