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Zwischen Hiob und Jeremia

Stefan Zweig und Joseph Roth am Ende der Welt

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Wolfgang Treitler

Stefan Zweig und Joseph Roth trugen in ihren Werken vielfach die Zusammenbrüche aus, die um sie herum durch das Ende der Habsburgermonarchie und den Terror des Nationalsozialismus geschahen und schließlich sie selbst erreichten. Leitend ist in dieser Arbeit die Frage nach der religiösen Seite und Bedeutung der Werke der beiden Literaten, und zwar anhand der biblischen Leidensfiguren des Hiob und des Propheten Jeremia. Aus diesem spezifischen Bezug erschließt sich eine ganz neue Profilierung dieser beiden Literaten: Ihre Werke gewinnen Jahrtausende altes Gewicht und zugleich bedrängende Aktualität.
Aus dem Inhalt: Biografisches zu Stefan Zweig und Joseph Roth – Größe und Elend des Menschen – Aufgaben und Ohnmacht des Dichters – Im Schatten der 30er Jahre – In der Falle des Gegengottes – Hiob und Jeremia – Joseph Roths Tod – Stefan Zweig und sein Suizid – Von Hiob zu Jeremia – Essay von Hanni Mittelmann, Jerusalem, über jüdische Identität und Heimatlosigkeit bei Stefan Zweig.