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Kooperative Risk-Pooling-Strategien im Modehandel

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Ulrich Heil

Modeprodukte bieten für Handel und Industrie deutlich höhere Gewinnchancen als Standardprodukte, andererseits sind aber auch die Absatzrisiken weitaus höher. Eine zentrale Frage der Arbeit lautet: In welchem Ausmaß können kooperative Risk-Pooling-Strategien im Modehandel die Absatzrisiken von saisonalen Modeartikeln senken? Am Beispiel der deutschen Bekleidungswirtschaft werden kooperative Organisationsmodelle vorgestellt, mit deren Hilfe derartige Strategien umgesetzt werden können. Darauf aufbauend werden für diese Risk-Pooling-Kooperationen die Kosten- und Gewinnverbesserungspotenziale mithilfe eines mathematischen Modellansatzes abgeschätzt und bewertet. Viele numerische Beispiele begleiten diese Analyse. Eine umfassende simulative Evaluation der gewonnenen Ergebnisse schließt die Arbeit ab.
Aus dem Inhalt: Chancen und Risiken saisonaler Innovationszyklen in der Modedistribution – Risk-Pooling-Strategien und ihre Realisierung durch Supply-Chain-Kooperationen – Quantifizierung der Verbesserungsmöglichkeiten durch Risk-Pooling-Strategien mithilfe von analytischen Modellen – Analyse der Risk-Pooling-Potenziale von extrem unsicheren Modeartikeln: Einsatz der Monte-Carlo-Simulation.