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Intertextualität in linguistischen Fachaufsätzen des Englischen und Deutschen

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Thomas Griffig

Diese Arbeit beschäftigt sich aus fachtextlinguistischer Perspektive mit dem aus der modernen Literaturtheorie stammenden Konzept der Intertextualität und untersucht das komplexe Geflecht der in linguistischen Fachaufsätzen anzutreffenden Formen und Funktionen von Fachlicher Intertextualität. Welche Spielarten Fachlicher Intertextualität lassen sich unterscheiden und durch welche sprachlichen, graphischen und/oder typographischen Mittel werden diese realisiert? Welche kommunikativ-funktionalen Ziele können Textproduzenten durch die bewusste und intendierte Herstellung von Fachlicher Intertextualität verfolgen? Lassen sich bestimmte soziokulturell bedingte Unterschiede zwischen deutsch- und englischsprachigen Fachaufsätzen feststellen? Gibt es darüber hinaus weitere, außersprachliche Faktoren, durch die die in den Texten vorzufindende Intertextualität beeinflusst worden sein kann (z.B. Geschlecht, Alter und/oder bisherige Publikationserfahrung der Textproduzenten)? Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen wird ein systematisches Untersuchungsmodell entwickelt und in einer empirischen Analyse auf ein Korpus aus wissenschaftlichen Zeitschriftenaufsätzen der Linguistik angewendet.
Aus dem Inhalt: Literaturwissenschaftliche Intertextualitätskonzepte – Die linguistische Erforschung von Intertextualität und Redewiedergabe – Intertextualität in akademisch-wissenschaftlichen Fachtexten – Intertextualität als Mittel zur sozialen Interaktion in Fachgemeinschaften – Text-, pragma- und soziolinguistisch ausgerichtetes Untersuchungsmodell zur interlingual-kontrastiven empirischen Analyse von Fachlicher Intertextualität in linguistischen Zeitschriftenaufsätzen des Englischen und Deutschen.