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Remix City

Nutzungsmischung: Ein Diskurs zu neuer Urbanität

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Betül Bretschneider

Was macht eine Stadt aus? Ohne die Kohärenz der urbanen Funktionen und Aktivitäten in kleinteiligen Verschränkungen existiert die Stadt nicht. Heute versuchen die postindustriellen Städte, die traditionelle Nutzungsvielfalt ihrer Kerne zu behalten – wie die Städte Wien und München – oder wieder zu erreichen – wie die geschrumpfte Stadt Detroit. Dieser Rückfindungsprozess läuft nicht ohne Reibungen und Probleme, trotz aller Argumente, die gegen Nutzungstrennung und für die Wiederannäherung der Stadtfunktionen sprechen. Die neuen Strategien und Programme der Städte führen trotz gleicher Nachhaltigkeitsziele zu kontroversen Umsetzungsmodellen. Die Umbrüche in Produktionstechniken, Marktwirtschaft, Lebensstilen und nicht zuletzt in der Städtepolitik ändern heute die Städte sichtlich. Wie können die Planer heute an den komplexen Entwicklungsprozessen der Städte noch mitwirken? Welche Wege gibt es, um die Urbanität zeitgerecht zu transformieren?
Aus dem Inhalt: Nutzungsmischung: Ein Diskurs zu neuer Urbanität – Koexistenz der Stadtfunktionen – Kleinstgewerbe – Wandel in Industrie, Gewerbe und Büro – Nachhaltige Stadtentwicklung – PPP (Public-Private-Partnership)-Strategien in der Stadtentwicklung – Neues Berufsbild der Planer – Neue Rolle der öffentlichen Hand – Postindustrielle Stadt – Schrumpfung der industriellen Städte – Neue Urbanität – Förderungen – Gesetze – Erdgeschoss-Zone – Stadterneuerung – Wien, München, Detroit – Geschichte der Stadt – Neue Anforderungen der Stadtfunktionen.