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Aktienoptionen als Vergütungselement aus arbeitsrechtlicher Sicht

Eine Vergütungsform an der Schnittstelle von Arbeits- und Gesellschaftsrecht

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Daniela Stiegel

Aktienoptionen sind eine an den Aktienkurs gekoppelte Vergütungsform. Ihr Einsatz soll die Mitarbeiter zugunsten des Aktienkurses zur Mehrleistung motivieren und an das Unternehmen binden. Der Bindung dienen primär Wartefristen für die Ausübung der Optionen in Kombination mit Klauseln, die zum Verfall bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses führen. Daneben besteht das Risiko, dass die Optionen infolge fallender Aktienkurse völlig wertlos werden. Bilden sie einen variablen Vergütungsbestandteil, steht die Austauschgerechtigkeit auf dem Spiel. Die gesellschaftsrechtlich gewünschten Zwecke stehen im Spannungsfeld zu den Schutzzwecken des Arbeitsrechts. Die Arbeit analysiert die Vielzahl der typischen gesellschafts- und arbeitsrechtlichen Probleme bei Ausgabe von Aktienoptionen. Der innovative Schwerpunkt liegt in der breiten AGB-Kontrolle der verschiedensten Vertragsgestaltungen und der Untersuchung, in welchem Umfang das Wirtschaftsrisiko auf den Arbeitnehmer verlagert werden darf.
Aus dem Inhalt: Einordnung der Aktienoptionen in das arbeitsvertragliche Vergütungssystem – Arbeitsrechtliche Anspruchsgrundlagen – Mitbestimmung des Betriebsrats – Zulässigkeit der Aktienoptionen als synallagmatischer Vergütungsbestandteil – Auswahlkriterien für den Kreis der Begünstigten – Warte- und Sperrfristen – Bindungs- und Verfallklauseln – Freiwilligkeits- und Widerrufsvorbehalte – Besonderheiten bei Unternehmensumstrukturierungen.