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Whistle Blowing und Concern Management

Neue Herausforderungen für Unternehmen und ihre Prüfer

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Matthias Wolz

Zu Beginn dieses Jahrzehnts wurde die Wirtschaftswelt durch einige große Bilanzskandale erschüttert. Ehemalige Börsenlieblinge wie Enron oder WorldCom sorgten dafür, dass das Vertrauen der Anleger in das bestehende Corporate Governance System nachhaltig erschüttert wurde. Das Fehlverhalten Einzelner bzw. kleiner Gruppen war dazu in der Lage, multinationale Konzerne von der wirtschaftlichen Landkarte verschwinden zu lassen. Häufig sind es Angestellte, die als Erste ethisches Fehlverhalten, Bilanzmanipulationen oder andere illegale Aktivitäten innerhalb eines Unternehmens bemerken, lange bevor diese etwa durch interne Kontrollen zum Vorschein kommen. Obwohl die Mitarbeiter meist die Ersten sind, die das Fehlverhalten bemerken, so sind sie oft auch die Letzten, die bereit sind, das Fehlverhalten aufzudecken, da sie unterschiedliche Konsequenzen fürchten. Mit dieser Studie soll das Phänomen des Whistle Blowing analysiert und ein Idealmodell vorgestellt werden, das auf seine Einsatzfähigkeit in deutschen Unternehmen hin untersucht wird.
Aus dem Inhalt: Motivation – Charakterisierung des Sarbanes Oxley Act of 2002 als Ausgangspunkt der Untersuchung – Analyse des Phänomens Whistle Blowing – Entwicklung eines idealtypischen Whistle Blowing-Systems – Analyse der Whistle Blowing-Konzeption innerhalb des Sarbanes Oxley Acts of 2002 – Analyse der Corporate Governance-Struktur deutscher Unternehmen – Möglichkeiten der Implementierung von Whistle Blowing-Strukturen in deutschen Unternehmen – Exkurs: Public Interest Disclosure Act – Kritische Würdigung.