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Eigenwillige Kohorten der Revolution

Zur regionalen Sozialgeschichte des Kommunismus in der Weimarer Republik

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Ulrich Eumann

Die Arbeit befasst sich in einem Vergleich der Parteibezirke Berlin-Brandenburg, Ruhrgebiet, Westsachsen, Pommern und Oberschlesien mit der Basis der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) in der Weimarer Republik. Ausgehend von der organisationssoziologischen Aushandlungstheorie von Michel Crozier und Erhard Friedberg werden zunächst die historische Ausgangssituation und die sozialen und strukturellen Determinanten der Basistätigkeit untersucht. Es folgt eine Analyse der Deutungsangebote der Parteiführung und ihrer Rezeption. Vor diesem Hintergrund wird die Basistätigkeit in den verschiedenen Politikfeldern eingehend erforscht. Das Ergebnis ist eine Sozialgeschichte der KPD als kulturalistisch angereicherte, soziologisch informierte politische Alltagsgeschichte der Partei.
Aus dem Inhalt: Entwicklung der KPD in den Bezirken – Sozialstruktur der KPD-Mitgliedschaft – Organisationsstruktur der KPD – Finanzierung der Parteiarbeit – Symbolische Integration der Mitglieder – Politische Praxis der Partei.