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Immermann-Jahrbuch 8/2007

Beiträge zur Literatur- und Kulturgeschichte zwischen 1815 und 1840

Series:

Peter Hasubek and Gert Vonhoff

Das Immermann-Jahrbuch stellt sich die Aufgabe, Leben und Werk von Carl Leberecht Immermann durch neue Untersuchungen zu erforschen und die Position des Autors in der Übergangszeit zwischen Romantik und Realismus literaturgeschichtlich zu bestimmen. Daß das Jahrbuch auch ein Forum für literatur- und kulturgeschichtliche Beiträge der Zeit zwischen 1815 und 1840 sein soll, folgt aus Immermanns bedeutender Stellung im Literaturbetrieb der Zeit sowie seinen verschiedenen Interessengebieten (Geschichte, Malerei, bildende Kunst, Rechtswissenschaft). Der achte Band steht ganz unter dem Zeichen dieses zweiten Teils der Programmatik des Jahrbuches, versammelt er doch fünf Beiträge über Zeitgenossen Immermanns und deren Werke. Ein Beitrag über die frühe Wirkungsgeschichte Immermanns in Literaturgeschichten des 19. Jahrhunderts und zwei Rezensionen runden den Band ab.
Aus dem Inhalt: Steven Howe: The Early Reception of Heinrich Kleist’s «Die Herrmannsschlacht» (1815-48) – Christine Haug: Der «Berufsschriftstellerroman» - ein neues Literaturgenre im Zeitalter der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Zu Wilhelm Hauffs Roman «Mittheilungen aus den Memoiren des Satan» (1824-1826) – Katy Heady: The Artist Fights Back. The Viennese Censorship System and Franz Grillparzer’s «Des Meeres und der Liebe Wellen» – Stephan Landshuter: «Das Grundübel der Welt liegt im Daseyn streitender Gegensätze». Zu Alexander von Ungern-Sternbergs «Die Zerrissenen» (1832) und «Eduard» (1833) – Wolfgang Rasch: Karl Gutzkow und Charlotte Birch-Pfeiffer. Eine Affäre in Briefen – Franz Schüppen: Der «Epigone» Karl Immermann in der Literaturgeschichtsschreibung bei A.F.C. Vilmar (1845), Wilhelm Scherer (1883) und ihren unmittelbaren Fortsetzern.