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Einschränkung der unternehmerischen Entscheidungsfreiheit durch Arbeitnehmervertreter im deutsch-amerikanischen Vergleich

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Carolin Siegrist

Die Einschränkung der unternehmerischen Entscheidungsfreiheit durch Gewerkschaften, Betriebsräte und Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat zu reduzieren, ist eine häufig erhobene Forderung. Um einer Benachteiligung des Standorts Deutschland entgegenzuwirken, sei eine Lockerung arbeitsrechtlicher Bestimmungen unausweichlich. Die Autorin untersucht die Frage: "Wie viel Entscheidungsfreiheit verbleibt Unternehmen in Deutschland?" unter dem Blickwinkel eines Vergleichs mit der Unternehmerfreiheit in den USA – dem Land, dem man gemeinhin eine aus Unternehmersicht vorbildliche arbeitsrechtliche Lage nachsagt. Die Analyse orientiert sich an der Leitfrage der Existenz und der Funktionsweise von Institutionen zur Einschränkung der unternehmerischen Entscheidungsfreiheit. Ergänzt durch empirische Untersuchungen wird bewertet, in welchem Land tatsächlich mehr unternehmerische Freiheit bleibt. Charakteristika, Schwächen und Stärken der Systeme in beiden Ländern werden aus Sicht des jeweils anderen Systems betrachtet. Am Ende wird deutlich, wie sehr sich zwei Rechtssysteme, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, bei funktionaler Betrachtung ähneln.
Aus dem Inhalt: Analyse der Frage: Wie viel Entscheidungsfreiheit verbleibt Unternehmen angesichts umfangreicher Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmer? – Rechtsvergleichende Betrachtung von Stärken und Schwächen der Arbeitnehmervertretung in Deutschland und den USA aus Sicht des jeweils anderen Systems.