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Die Mittelstandsförderung der Sparkassenorganisation – Anspruch und Wirklichkeit

Eine Analyse der Jahre 1948-1963 unter Beachtung von Wettbewerbsaspekten

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Oliver Konrads

Die Sparkassen erheben für sich den Anspruch, der Mittelstandspartner schlechthin zu sein. Insofern liegt die Fragestellung nahe, Anspruch und Wirklichkeit unter Beachtung von Wettbewerbsaspekten empirisch zu prüfen. Zur Klärung dieser Grundsatzfrage wird untersucht, inwieweit die Sparkassen in den Jahren 1948-1963 («Wirtschaftswunderperiode») den gewerblichen Mittelstand aktiv mit mittel- und langfristigen Krediten versorgt haben. Die Beantwortung der Kernfrage ergibt für den Analysezeitraum kein uneingeschränkt positives Urteil, wobei hierfür eine differenzierte Betrachtungsweise von Innen- und Außenverhältnis erforderlich ist. Die diesbezüglichen Argumente werden im Verlauf der Betrachtung auf Basis systematischer Untersuchungen von Literatur und Datenmaterial entwickelt und beurteilt.
Aus dem Inhalt: Sparkassenpolitik – Mittelstandskreditvergabe 1948-1963 (auf Bundesebene) für gewerblichen Mittelstand bzw. Handwerk und Handel speziell – Analysen von Literatur/Datenmaterial – Wettbewerbsposition der Sparkassenorganisation 1948-1963 – Wettbewerbsvorteile der Sparkassen – Entwicklungen der Mittelstandskreditvolumina für erwähnte Gruppen – Kreditsicherungsprobleme – Mittelstandsförderung der Sparkassen im Bonner Wirtschaftsraum 1948-1963 (gleiche Analysekriterien wie für Bundesebene).