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Die Lehre «Ulmers» zur Gesellschaft bürgerlichen Rechts im Wandel der Jahrzehnte

Das Rechts- und Haftungssystem der Gesellschaft bürgerlichen Rechts

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Nicole Hasselmann

Das Wesen und die Haftungsverfassung der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) bilden seit jeher einen zentralen Streitgegenstand im Recht der Personengesellschaften. Das «Grundsatzurteil» des Bundesgerichtshofs vom 29.01.2001 und die darauf gründenden Folgeurteile haben zwar einige umstrittene Fragen beantwortet, gleichzeitig aber neue Probleme aufgeworfen. Peter Ulmer hat durch seine mittlerweile in der 4. Auflage erschienenen Kommentierung der §§ 705 ff. BGB im Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch sowie durch zahlreiche Einzelbeiträge das Recht der GbR maßgebend für Wissenschaft und Praxis geprägt. Seine Lehre zur Rechtsnatur und Haftungsverfassung der GbR weist eine eigendynamische Entwicklung mit teilweise gewichtigen Umbrüchen auf. Diese zeichnet die Autorin nach und untersucht sie unter Einbeziehung und Auswertung der neueren höchstrichterlichen Rechtsprechung auf ihre Stringenz. Die Lehre Ulmers zu den §§ 705 ff. BGB dient der Autorin damit als Ausgangspunkt und Argumentationsgrundlage für eine eigene fachliche Auseinandersetzung mit einigen wesentlichen Fragen zu vorgenannten Problemkreisen.
Aus dem Inhalt: Rechtsnatur der GbR – Die Gruppenlehre als tragfähige Basis? – Deutung des «Grundsatzurteils» des Bundesgerichtshofs vom 29.01.2001 – Abgrenzung von rechtsfähigen und nicht-rechtsfähigen GbR – Bestimmung des Umfangs der Rechtsfähigkeit, insbesondere: Grundbuchfähigkeit der GbR? – Definition der Rechtsfähigkeit der GbR auf der Grundlage der rechtsfortbildenden Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs – Haftungsverfassung der GbR – Rechtliche Grundlage der Gesellschafterhaftung – Möglichkeiten zur Haftungsbeschränkung.