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Romano Guardini (1885-1968)

Wegbereiter des 21. Jahrhunderts

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Magdalena Börsig-Hover

Das 21. Jahrhundert hat begonnen und mit ihm die Neue Zeit. Wir sind jedoch nicht unvorbereitet in diese Neue Zeit hineingestoßen worden, sondern wir haben Wegbereiter und Lehrer gehabt, die uns auf diese wunderbare Zukunft vorbereitet haben. Zu diesen Lehrern und Wissenschaftlern gehört neben Max Scheler und Edith Stein auch Romano Guardini. Er war seiner Zeit ein Orientierungsgebender, ein Gelehrter und Mensch, der in sich den großen Umbruch der Zeit fühlte. Intuitiv spürte er, dass etwas ganz Neues auf die Menschheit zusteuert. Diesem Neuen ist der Mensch nicht wehrlos ausgeliefert wie dem Alten, sondern das menschliche Bewusstsein wird hierin eine aktive und verantwortungsvolle Rolle spielen. Romano Guardini zeigt als Weg der Bewährung den Weg nach Innen auf. Er spricht von der Polwendung, von der Wendung von dem Außen nach dem Innen. Hier im Innenraum der Person hat das menschliche Bewusstsein seinen Punkt der Sicherheit und seinen Punkt der Vergewisserung. So lautet die Losung Guardinis: «Ich fühle, also bin ich».
Aus dem Inhalt: Romano Guardini und seine Bedeutung für unsere Zeit – Romano Guardinis Deutung der Gegenwart – Die Bestimmung des Personalen nach Romano Guardini – Biografischer Kontext des Guardinischen «Gegensatzes» – Romano Guardini als Wegbereiter der Ökumene – Folgen des Glaubens für die Kirche - Kirchesein und Glaube – Zugang zu einem neuen Bild der Frau - Mutter Jesu.