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Grundlinien einer systematischen Theologie

Aus philosophischer Sicht

Hans Scholl

Wie kann man ehrlicherweise heute Christ sein und es im Dialog mit anderen Religionen und dem Atheismus vertreten? Es bedarf (trotz Karl Barth) einer philosophischen (metaphysischen) Ergründung des Für und Widers des Gottesglaubens sowie eines auch psychologischen, ethischen und politischen Verständnisses von Christusglauben und Kirche. In einer Art phänomenologischer «Wesensschau» und stets korrigierbar wird hier nach der Idee gefahndet, aus der das Christentum in seiner gesamten Geschichte bis heute lebt, und eine entsprechende Erfassung des Wesens der Alternativen gewagt. Man gewinnt für die Auseinandersetzung eine Basis, die Probleme differenzierter zu sehen.
Aus dem Inhalt: Das Wesen des Christentums: Christliches Volk des Gottes Israels – Persönlicher, allmächtiger Gott: eine Religion des Als-ob – Gott in Jesus. Denkansätze zu einer christlichen Ethik: Verwirklichung – Politische Aufgabe der Kirche. Begründung: Kirchengeschichte als Versuch, Gott zur Macht zu verhelfen – Philosophische Begründung. Die Wahrheitsfrage.