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Symbole und Werte

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Ingeborg Siggelkow

Zwischen 1948 und 1989 war das seit 1961 ummauerte West-Berlin Symbol einer freien Welt. Symbole, verstanden als Sinnbilder, deren Bedeutung von mehreren Menschen geteilt wird, sind nicht an Rationalität gebunden; sie können magisch-symbolisch, religiös-symbolisch oder real-symbolisch sein. Werte zeigen sich in moralischer Kommunikation, im Wandel bzw. Rückgang der Erwerbsarbeit und anderen Arbeitsformen wie dem Ehrenamt, das in einer Zivilgesellschaft neu zu justieren ist. Auch Unternehmen tragen eine vielfältige gesellschaftliche Verantwortung. Von einer Chancengleichheit als einem gesellschaftlich formulierten Wert ist das Bildungssystem in Deutschland noch weit entfernt.
Aus dem Inhalt: Klaus Meyer: Das Ende von West-Berlin – Xenia Valeska Jeremias: Virtueller Raum - Räumlichkeit im Wandel – Sven Asim Mesinovic: Über Flüssiges als Wert – Hartmut Salzwedel: Magisches, symbolisches und reales Denken – Marie-Luise Schwarz-Schilling: Das Gehirn, seine Gefühle und der Wertewandel – Dagmar Werpup: Die Giftmörderin Gesche Gottfried. Ein Beitrag zum Wandel der Strafpraxis im frühen 19. Jahrhundert – Siegfried Reck: Moralische Kommunikation. Abgrenzungen mit empirischen und praktischen Absichten – Margarete Böhm: Wertewandel und historisches Erbe. Ein Beitrag zum Thema Erwerbsarbeit – Ingeborg Siggelkow: Ehrenamt und Politik. Zum Arbeitsbegriff der Bürgergesellschaft – Regina Franken-Wendelstorf: Welche Werte für Unternehmen? Corporate Social Responsibility (CSR) und Multistakeholderinitiativen im Diskurs – Barbara Drinck: Jugend ohne Schulabschluss - was wird in Zukunft?