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Gesundheitliche Ungleichheit

Der Beitrag kontextueller Merkmale

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Sven Voigtländer, Gabriele Berg and Oliver Razum

Wie entsteht gesundheitliche Ungleichheit? Neben individuellen sozioökonomischen Faktoren wie Einkommen und Bildung trägt in Deutschland wahrscheinlich auch die zunehmende sozioökonomische und demografische Auseinanderentwicklung auf regionaler Ebene bei. Erklärungsfaktoren auf der Ebene der Lebensumwelt gewinnen so an Bedeutung. Daher sollten bei empirischen Studien kleinräumige Analysen unter Heranziehung kontextueller Merkmale durchgeführt werden. Die Autoren stellen hierzu ein neues Forschungsprogramm vor. Es beinhaltet Überlegungen zur Nutzung statistischer Verfahren wie der Cluster- und Mehrebenenanalyse sowie zur Weiterentwicklung des gängigen Erklärungsmodells gesundheitlicher Ungleichheit. Damit leisten die Autoren einen Beitrag zur Verminderung der gesundheitlichen Folgen von sozialer Ungleichheit.
Aus dem Inhalt: Soziale Ungleichheit und Gesundheit in Deutschland nach der Wiedervereinigung – Strukturschwäche und ihre Auswirkungen auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität: Auswahl der geeigneten Untersuchungsebene – Forschungsprogramm: Die Rolle kontextueller Merkmale bei der Erklärung des Zusammenhangs zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit.