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Über die Wahrung der Würde des Menschen

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Raphaela Steinmann

In diesem Buch wird versucht, einen Überblick über die derzeitige Situation der Stammzellenforschung und anderen biotechnologischen Verfahren darzulegen. Hierbei werden sowohl medizinische und biotechnologische Fortschritte als auch die ethischen Bedenken betrachtet. Die Schwerpunktsetzung in diesem Werk liegt darin begründet, dass man trotz unaufhaltbarem Forscherdrang auch die Gefahren und ethischen Probleme beachten muss. Dabei wird nach der hermeneutischen Methode vorgegangen: diese besagt, dass man die einzelnen Begriffe wie Würde, Mensch und Embryo zunächst definieren muss, um dann aufzuzeigen, wo die Grenzen des ethisch Machbaren liegen. Nicht der technische Fortschritt der Wissenschaft soll kritisiert werden, sondern es wird der Versuch unternommen, auch moralische Grenzen aufzuzeigen. Die Person als Solche, auch wenn sie ein Embryo im Reagenzglas ist, sollte als Mensch betrachtet und behandelt werden. Forschung von adulten Stammzellen sollte daher in jedem Fall Vorrang vor der Forschung von embryonalen Stammzellen gegeben werden.
Aus dem Inhalt: Würdebegriff des Menschen – Wille zu Heilen – Zweck-Mittel-Situation – Verbrauchende Embryonenforschung – Grenzen des ethisch Machbaren – Ethische Probleme bei der Stammzellengewinnung – Ausnahmeregel – Embryonenadoption – Embryonenschutz und Rechte – Lebensschutz als Interessenschutz – Menschenrechte – Moralische Aspekte – Personendefinition – Personenwürde – Unterschiedliche Personenbegriffe – Der moralische Status von Embryonen – Religiöse Ansichten des Embryonenschutzes – Humanität – Der Wille zu heilen.