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Fremdverstehen im bilingualen Geschichtsunterricht

Eine Fallstudie

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Stefanie Lamsfuß-Schenk

Bilingualer (hier: deutsch-französischer) Geschichtsunterricht ist unter Fremdsprachendidaktikern ein anerkanntes Unterrichtsverfahren zur Förderung des Fremdsprachenlernens. Aber wie steht es um das Geschichtslernen der bilingualen Schüler? Können im bilingualen Geschichtsunterricht die gleichen Lernziele erreicht werden wie im «normalen» Geschichtsunterricht? Die Arbeit greift diese Fragen auf und stellt dabei ein qualitatives Lernziel der Geschichtsdidaktik und der Fremdsprachendidaktik ins Zentrum: das Fremdverstehen. Die Forschungsfrage wurde mit den Methoden der Pädagogischen Aktionsforschung in der Unterrichtspraxis von zwei 9. Klassen, einer bilingualen und einer nicht-bilingualen Klasse, untersucht. Detailliert wurden geschichtliche Unterrichtsthemen, -materialien sowie die damit verbundenen Lernprozesse in ausgewählten Geschichtsstunden analysiert. So ergibt sich ein facettenreicher Einblick in die untersuchte Unterrichtspraxis des bilingualen deutsch-französischen Geschichtsunterrichts. Die Studie richtet sich an Lehrer, Studierende und Referendare, Schulleiter, Unterrichtsplaner und Wissenschaftler.
Aus dem Inhalt: Bilingualer Geschichtsunterricht – Voraussetzungen in Geschichts- und Fremdsprachendidaktik – ‘Fremdverstehen’ in Geschichts- und Fremdsprachendidaktik – Multiperspektivität – Geschichtsbewusstsein – Kulturbegriff – Pädagogische Aktionsforschung – Experimentalstunden – Datenanalyse – Fremdverstehensprozesse – Elaboration.