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Die Urbanisierung Europas von der Antike bis in die Moderne

Series:

Gerhard Fouquet and Gabriel Zeilinger

Die zunehmende Verstädterung des lange Zeit ländlich geprägten Europas veränderte nachhaltig das Siedlungsbild des Kontinents. In diesem Band, der aus den Beiträgen der gleichnamigen Ringvorlesung des Kieler Historischen Seminars im Wintersemester 2007/08 hervorgeht, befassen sich Historiker, Archäologen und Geographen mit den verschiedenen Stationen der «Urbanisierung Europas von der Antike bis in die Moderne». Dabei werden auch die Folgen der Urbanisierung für die Sozial- und Politikgeschichte der westlichen Welt thematisiert.
Aus dem Inhalt: Gerhard Fouquet/Gabriel Zeilinger: Städte in der Geschichte Europas - eine Einleitung – Gerhard Fouquet: Erich Maschke und die Folgen - Bemerkungen zu sozialgeschichtlichen Aspekten deutscher Stadtgeschichtsforschung seit 1945 – Josef Wiesehöfer: Die altorientalische Stadt - Vorbild für die griechische Bürgergemeinde (Polis)? – Peter Funke: Polis und Asty. Einige Überlegungen zur Stadt im antiken Griechenland – Sunhild Kleingärtner: Die frühe Phase (8. bis 11. Jahrhundert) der Urbanisierung an der südwestlichen Ostseeküste – Gabriel Zeilinger: Alte Städte - neue Städte. Urbane Kontinuität und Neuanfänge am Oberrhein im Früh- und Hochmittelalter – Sven Rabeler: Eine Städtelandschaft im Wandel. Urbanisierungsprozesse im südwestlichen Ostseeraum des 12. Jahrhunderts – Knut Schulz: Die Urbanisierung Mitteleuropas im 12. und 13. Jahrhundert – Ludwig Steindorff: Städtische Lebensformen im Spiegel spätmittelalterlicher istrischer und dalmatinischer Statuten – Michael Matheus: Rom. Antikes Substrat und städtische Entwicklung – Harm von Seggern: Warum kam es im Spätmittelalter nicht zur Bildung von Stadt-Staaten in den Niederlanden? – Rudolf Jaworski: Die Städte Ostmitteleuropas als Speicher des kollektiven Gedächtnisses – Samuel Mößner: Mailand, eine europäische Stadt auf dem Weg in die Postmoderne.