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(Un-)Stimmigkeiten bei Ulrich Plenzdorf

Analyse intertextueller Wiederaufnahmen in "kein runter kein fern, Die Legende von Paul und Paula, Zeit der Wölfe, Karla </I>und "Die neuen Leiden des jungen W.</I>

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Mark-Oliver Carl

Das Auftauchen (von Teilen) anderer Texte in einem neuen Text kann große Sprengkraft auf die Einheit des neuen Textes haben und die bunte Widersprüchlichkeit der Welt in ihn hineintragen. Es kann ihn aber auch mit anderen Texten in einem größeren Zusammenhang vereinen. Wann und warum welches der Fall ist, versucht dieses Buch zu erklären und beschreibbar zu machen – exemplarisch an fünf Texten von Ulrich Plenzdorf vorgeführt. Die intertextuellen Fliehkräfte in einem Text wie kein runter kein fern werden dabei ebenso deutlich wie das intertextuelle Potenzial, eine große kulturelle Tradition und Textfamilie heraufzubeschwören, in Plenzdorfs frühem Film Karla wie in seinem berühmten Werk Die neuen Leiden des jungen W. In der Perspektivierung zentrifugaler und integrativer Intertextualität entfalten auch fast vergessene Stücke wie Plenzdorfs Aitmatow-Adaptationen oder der Publikumserfolg Die Legende von Paul und Paula neue Dimensionen.
Aus dem Inhalt: Modell zur Beschreibung der Formen referenzieller intertextueller Wiederaufnahmen – Integrative und zentrifugale Wirkungen intertextueller Wiederaufnahmen – kein runter kein fern, Die Legenden, Zeit der Wölfe, Karla, Die neuen Leiden des jungen W.