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Varietät über Grenzen hinaus

Zum Französischen in der regionalen Tagespresse des französisch-schweizerischen Grenzgebietes

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Dorit Herrmann

Die Arbeit charakterisiert den Nonstandardwortschatz in regionalen Tageszeitungen Ostfrankreichs und der Westschweiz. Weiterhin werden Meinungen von Lesern und Redakteuren zu dieser Lexik analysiert. Das Modell der plurizentrischen Sprachen bildet dabei die theoretische Basis. Die Untersuchung basiert hauptsächlich auf qualitativen Methoden, die Thesen lauten: Regionale sprachliche Unterschiede sind im Grenzgebiet formal und über die epi- und metalinguistischen Aktivitäten der Sprecher identifizierbar, und im Hinblick auf das Modell der plurizentrischen Sprachen wirkt Paris nicht in allen Kommunikationssituationen als Referenzzentrum.
Aus dem Inhalt: Nonstandardwortschatz in regionalen Tageszeitungen Ostfrankreichs und der Westschweiz – Französisch als plurizentrische Sprache – Bildung von Referenzzentren – Sprachbewusstsein – Sprachpolitik – Pressesprache – Wirkung von Grenzen – Interviews mit Lesern und Redakteuren – Erstellen einer Belegsammlung.