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Biologische Abstammung als Maßstab rechtlicher Zuordnung?

Eine rechtsvergleichende Betrachtung des Abstammungsrechts in Deutschland und der Schweiz

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Julia Maria Valentin

Vor dem Hintergrund moderner Techniken medizinisch assistierter Reproduktion steht das Abstammungsrecht vor neuen Herausforderungen. Rechtsfragen wirft dabei nicht nur die Zulässigkeit ihrer Verwendung auf. Wer ist bei der künstlichen Befruchtung mit dem Samen eines Spenders als Vater anzusehen? Wer ist Mutter bei der sogenannten Leihmutterschaft oder Embryonenspende, wenn unstreitig fremdes Erbgut ausgetragen wird? Darf es in diesen Fällen aus Gründen der Zuordnungsklarheit und Statussicherheit bei den «altbewährten» Anknüpfungstatbeständen bleiben oder sollte das Abstammungsrecht im Einzelfall neu überdacht und bestimmt werden? Das Buch widmet sich in erster Linie einer umfassenden Betrachtung des Abstammungsrechts in Deutschland und der Schweiz. Themenschwerpunkte bilden im Zusammenhang mit der Mutterschaft unter anderem Leihmutterschaft, Babyklappen und anonyme Geburten sowie im Rahmen der Vaterschaft missbräuchliche Vaterschaftsanerkennungen zur Erlangung von Aufenthaltstiteln sowie die Anfechtung der Vaterschaft und die damit verbundenen rechtlichen Probleme, wie heimliche Vaterschaftstests.
Aus dem Inhalt: Prinzipien des Abstammungsrechts – Mutterschaft – Vaterschaft – Leihmutterschaft – Künstliche Befruchtung – Embryonenschutzgesetz – Ei- und Embryonenspende – Abstammungsbegutachtung – DNA-Analyse – Babyklappen – Anonyme Geburt – Missbräuchliche Vaterschaftsanerkennungen – Vaterschaftsanfechtung – Der Anfangsverdacht – Heimliche Vaterschaftstests – Vaterschaft des Samenspenders – Das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Abstammung – Anfechtungsunabhängige Vaterschaftsklärung – Gendiagnostikgesetz.