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Literarische Bildung in der heutigen Mediengesellschaft

Eine empirische Studie zur kultursoziologischen Leseforschung

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Christian Dawidowski

Die Studie erforscht mit kultursoziologischen Methoden (narrativ-problemorientierte Interviews, Deutungsmusteranalysen) den Stellenwert der literarischen Bildung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Hochkulturschemas, deren literarische Sozialisation durch die Präsenz von AV-Medien und Computer geprägt ist. Damit soll Wissen über den kulturellen und medialen Wandel bereitgestellt werden. Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt auf dem Begriff der literarischen Bildung, daher sind die Ergebnisse insbesondere relevant für die Bildungsforschung, die Literaturdidaktik, die Pädagogik und die Lese- und Biographieforschung.
Aus dem Inhalt: Literarische Bildung als Forschungsobjekt – Die wissenssoziologische Dimension in der empirischen Literaturdidaktik – Erhebungsmethoden: Das narrative Interview – Erschließungsmethoden: Sozialwissenschaftliche Hermeneutik – Das «kulturelle Kapital»: Zur normativen Besetzung von Literatur und Bildung – Selbstsozialisation, Familie, peers und die Bedeutung von «Hochkultur» – Fiktionalität im Umbruch: Funktionsverschiebungen zwischen Literatur und Medien – «Identifikation» als Basis der Mediennutzung.