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Die Rota Romana

Wesen und Wirken des päpstlichen Gerichtshofes im Wandel der Zeit

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Stefan Killermann

Die Rota Romana ist eine der ältesten bestehenden Institutionen des Abendlandes. Als Ausdruck des päpstlichen Primates in Gerichtssachen nahm sie im Laufe des Spätmittelalters Gestalt an. Ihre konkrete Aufgabenstellung hat sich seitdem mehrfach gewandelt. Papst Pius X. verdankt sie ihre noch heute maßgebende Neuausrichtung.
Die Studie versteht sich als rechtshistorische Gesamtdarstellung. Sie will aufzeigen, welche Funktionen die Rota jeweils zeitbedingt wahrnahm und welche Bedeutung ihr auch weiter in der Kirche zukommt. Gesetzliche Bestimmungen, partikularrechtliche Sonderregelungen und die praktische Umsetzung des Auftrags werden dazu eingehend untersucht. Ausführlich wird auf die gegenwärtig geltenden Bestimmungen eingegangen. Viele ausgewertete Quellen sind bisher unveröffentlicht.
Stefan Killermann, geboren 1956 in Eichstätt; Studium der Katholischen Theologie an der Katholischen Universität Eichstätt und an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom; 1982 Priesterweihe; 1985-1998 Beamter des Heiligen Stuhles am Apostolischen Gerichtshof der Rota Romana; 1989 Lizentiat, 1995 Doktorat am Päpstlichen Institut beider Rechte der Lateranuniversität; 1996 Avvocato Rotale; seit 2002 Offizial, seit 2004 Domkapitular in Eichstätt.