Show Less
Restricted access

Spengler – ein Denker der Zeitenwende

Series:

Manfred Gangl, Gilbert Merlio and Markus Ophälders

Oswald Spenglers Denken bleibt kontrovers. Nichtsdestoweniger regen die Ansichten des Zeitdiagnostikers und Kulturphilosophen, trotz der Gefährlichkeit, die man ihnen öfters nachsagt, bis heute zum Nachdenken an. Die hier versammelten Studien bemühen sich, den Stellenwert seiner Philosophie im Kontext des Historismus zu vergegenwärtigen und Aspekte der zeitgenössischen Rezeption zu beleuchten.
Aus dem Inhalt: Gilbert Merlio: Einleitung – Stefano Zecchi: Das Un-zeitgenössische an Oswald Spengler – Barbara Beßlich: Untergangs-Mißverständnisse. Spenglers literarische Provokationen und Deutungen der Zeitgenossen – Gilbert Merlio: Die Herausforderung Spengler. Zu einigen jüngeren Spengler-Lektüren – John Farrenkopf: Die Welt in der Krise. Spengler und zeitgenössische Philosophen der internationalen Beziehungen – Fortunato Maria Cacciatore: Das Bündnis zwischen weißer und farbiger Revolution. Nochmals über die geschichtlichen Pseudomorphosen von Oswald Spengler – Heinz Dieter Kittsteiner: Die Form der Geschichte und das Leben der Menschen – Gilbert Merlio: Spenglers Geschichtsmorphologie im Kontext des Historismus und seiner Krise – Domenico Conte: Oswald Spengler und die Idee der «Entwicklung» – Giuseppe Raciti: «Wir steigen sehend hinab.» Historiographie und Zivilisation in Spenglers Denken – Giampiero Moretti: Spengler - ein «klassischer» Nihilist? Zur Unversöhnbarkeit von Goethe und Nietzsche – Giancarlo Magnano San Lio: Weltanschauung und Universalgeschichte. Über Dilthey und Spengler – Maurizio Guerri: Das «Museum der Geschichte» und die «Metaphysik der Erde». Ernst Jünger und Der Untergang des Abendlandes von Oswald Spengler – Markus Ophälders: Dialektik eines Bildes des Abendlandes – Michael Thöndl: Wie oft stirbt das Abendland? Oswald Spenglers These vom zweifachen Untergang – Alexander Demandt: Was bleibt von Spengler?