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Die Betonung des Verfahrensgedankens im deutschen Verwaltungsrecht durch das Gemeinschaftsrecht

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Benedikt Grünewald

Als dogmatische Figur ist der sogenannte Verfahrensgedanke dem deutschen Verwaltungsrecht schon lange bekannt. Nachdem er durch Gesetzgeber und Rechtsprechung zwischenzeitlich zurückgedrängt wurde, gibt das Gemeinschaftsrecht Anlass, sich seiner erneut anzunehmen. Die Arbeit untersucht die Einwirkungspfade des Gemeinschaftsrechts in das deutsche verwaltungsrechtliche System am Beispiel von Referenzgebieten, analysiert die hierzu ergangene Rechtsprechung und zeigt mögliche Reformansätze auf. Dabei weist der Verfasser auf die gemeinschaftsrechtlichen Erfordernisse hin und spricht sich für ein verfahrensbetontes verwaltungsrechtliches System aus.
Aus dem Inhalt: Europäisierung des Rechts – Das Verhältnis des Verwaltungsverfahrens zum Verwaltungsprozess nach deutschem Verständnis – Verwaltungsverfahren und Verwaltungsprozess nach europäischem Verständnis – Nationale Verwaltungsverfahren und Gemeinschaftsrecht – Die UVP im Planfeststellungsrecht – Die Umweltprüfung im Bauplanungsrecht – Folgen für das nationale Verwaltungsverfahren und die Fehlerlehre – Das Telekommunikationsrecht als Beispiel europäisierter Verwaltungsverfahren.