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Staatsgesetz vor Religionsgebot?

Eine Analyse mit Bezug zum englischen Recht und zur Rechtsprechung des EGMR

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Stephan Sünner

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Normkonflikten im Spannungsfeld widerstreitender religiöser und staatlicher Verpflichtungen. Untersucht werden Fallkonstellationen, in denen sich der Einzelne entscheiden muss, entweder ein Gebot seines Glaubens oder ein staatliches Gesetz zu befolgen. Zwischen Religionsgebot und Staatsgesetz muss dabei stets ein Entweder-oder-Verhältnis dergestalt bestehen, dass die eine Norm ein Verhalten fordert, das die andere verbietet. Dieses Antigone-Dilemma wird rechtsvergleichend erörtert. Die Behandlung solcher Fälle nach deutschem und englischem Recht wird mit der Rechtsprechung des EGMR zu Art. 9 EMRK verglichen und ein rechtlicher Lösungsansatz für das deutsche Recht aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Überzeugungs- und Gewissenstäter – Normkonflikte von Staatsgesetz und Religionsgebot – Rechtliche Relevanz glaubensgeleiteter Gewissenstäterschaft – Die Rechtslage im Vereinigten Königreich – Die Rechtsprechung des EGMR zu Art. 9 EMRK – Rechtsvergleichung.