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Albrecht von Hallers Ruhm als Dichter

Eine Rezeptionsgeschichte

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Franz R. Kempf

Die vorliegende Studie erforscht das bis heute anhaltende Interesse an Hallers Versuch Schweizerischer Gedichten (1732). Anhand einer Fülle von Dokumenten (darunter bisher nicht beachteten, wie z.B. dem Lektürekanon des Deutschunterrichts) wird die Geschichte der Rezeption seiner «Lyrik» nachgezeichnet. Das Hauptaugenmerk gilt dem 18. Jahrhundert. Sämtliche Dokumente werden ihrem Gehalt nach untersucht und die in ihnen angelegte Motivation herauskristallisiert. Erstmals wird hier zudem die «zeitgenössische» Rezeption von Hallers Staatsromanen umfassend dokumentiert und «ästhetisch-politisch» interpretiert. Die Arbeit schliesst nicht nur eine Lücke in der Haller-Forschung, sondern bietet auch einen Überblick über die Entwicklung der Poetik, der Lyrik und des literarischen, kulturellen und politischen Lebens im 18. Jahrhundert. Darüber hinaus möchte sie ein «praktischer» Beitrag zur Theorie der Rezeptionsästhetik sein.
Aus dem Inhalt: «Aufklärung»: Gottsched, Bodmer, Lessing u.a. - «Sturm und Drang»: Herder u.a., die Rezeption der Staatsromane - «Klassik»: Schiller, Herder u.a., die Idee der «Bildung» - «Die Alpen» und der Philhelvetismus - Ausblick auf das 19. und 20. Jahrhundert.