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Ein Weg zu Meister Eckharts Armutspredigt

Grundlagen einer Hermeneutik seiner deutschen Predigten

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Cornelia Boss-Pfister

Die Texte des Dominikaners Meister Eckhart (ca. 1260–1328) werden uns um einiges zugänglicher, wenn wir sie vor dem Hintergrund der damaligen historischen Situation sehen. Was müsste man nun aber im Grunde alles wissen, um eine einzige Predigt Meister Eckharts angemessen aus ihrer Zeit und aus ihrem Geist heraus verstehen zu können? Antworten auf diese Frage bilden hier die Grundlage für eine Lektüre der deutschen Predigt Beati pauperes spiritu (Quint Nr. 52), in der Forschung oft ‘Armutspredigt’ genannt. Neben dem theologischen und philosophischen Hintergrund werden auch die Rezeptionsbedingungen, die Einbettung in die Liturgie und stilistische Aspekte berücksichtigt. Aus den raumgreifenden Vorbereitungen ergeben sich Fragestellungen, die auf damals aktuellen geistigen Spannungsfeldern beruhen und für sehr viele Predigten Eckharts relevant sind. Diese vielfältigen Fragen helfen mit, den Rahmen des Plausiblen bei der Interpretation einer deutschen Predigt Eckharts aufzuzeigen.
Aus dem Inhalt: Mystische Theologie – Ketzerverfolgung – Lebensumstände der Frauen, die Eckhart zuhörten.