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Dehler - Maier - Mende

Parteivorsitzende Der FDP: Polarisierer, Präsident, Generaldirektor

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Lutz Nickel

Thomas Dehler, Reinhold Maier und Erich Mende haben als Parteivorsitzende der FDP ein zwiespältiges Image. Doch sind sie deshalb auch in ihren Ämtern gescheitert? Ziel des Autors ist es, die durch die jeweiligen Persönlichkeitsfaktoren, (Partei) Strukturen, politischen wie gesellschaftlichen Konstellationen als auch Machtressourcen bedingte politische Führung zu ergründen. So gerät auch die spezifische Bedeutung und Rolle von Dehler, Maier und Mende als Vorsitzende für die FDP in den Blick. Eine zentrale Stellung nimmt dabei der Einfluss von Persönlichkeitsfaktoren auf die politische Führung der drei ein – auf ihren Aufstieg, ihr Agieren und Wirken wie ihr politisches Ende. Der Aspekt politische Führung und insbesondere der Einfluss von Persönlichkeitsfaktoren sind bislang in der deutschen Politikwissenschaft kaum untersucht worden. Der Autor verdeutlicht, dass die unterschiedlichen Führungsstile von Dehler, Maier und Mende den Verhältnissen und Anforderungen der FDP der jeweiligen Epoche entsprachen, bis schließlich geänderte Bedingungen einen Wechsel an der Spitze erforderten.