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Falunrot – Zehn Kapitel Schweden

Orte, Texte, Zeichen

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Dietmar Albrecht

Die Kupfergruben von Falun stehen heute still. Geblieben sind Eisenocker und Kieselsäure, gebrannt zu einem Rot, das allerorten Schwedens Holzhäuser schützt vor Wind und Wetter und Vergänglichkeit.

Der Autor reist durch Schweden, Dichter, Schriftsteller und Künstler im Gepäck, läßt ihre Werke sprechen, besucht ihre Orte, unscheinbare und wohlbekannte, und fügt Erlebtes und Erlesenes zu einem Mosaik von Land und Leuten.

Das falunrote Heim ist Teil des schwedischen Wohers und Wohin, Teil der Kraft, die aus dem Agrarland das «Volksheim» schuf, Rückzug und Zuflucht vor anonymer Macht und selbstverliebter Bürokratie.

Die Mauern von Visby, der Dom zu Lund, die Schlösser Gustavs I. Wasa, das Stadthaus zu Stockholm sind Zeugen der Größe Schwedens. Balken und Bretterwerk im Falunrot versprechen Kindheit und Geborgenheit. Sie locken uns zu kleinen Fluchten dorthin, wo wir uns selber finden.