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Kognitive und affektive Prozesse bei der Semantisierung zielsprachiger Lexeme im Englischunterricht des Gymnasiums

Empirische Forschungsstudien

Petra Schenke

Wie gewinnen Englischlerner am besten Zugang zu neuen zielsprachigen Wortbedeutungen? Forschungseinblicke in die mentalen Prozesse fremdsprachiger Bedeutungskonstruktion im englischen Klassenzimmer führen zu einer neuen Form der sprachdidaktischen Theoriebildung, die bisherige Wortschatzuntersuchungen in «Laborstudien» mit einzelnen Lernern relativiert. Die Ergebnisse dieser empirischen Langzeitstudie zur Semantisierung englischer Vokabeln erlauben nun eine Reihe von Schlussfolgerungen aus der Lehrer- und Schülerperspektive. Die gewonnenen Einsichten in den Wortschatzerwerb entsprechen dabei durchaus dem aktuellen Forschungsstand der Psycholinguistik und Neurowissenschaft. Überraschen mag allerdings die hier nachweisbare Einstellung von Lernenden gegenüber der Sprache und Kultur englischsprachiger Länder, die ihr Interesse an neuen englischen Vokabeln zu steuern scheint.

Dieses Buch will Englischlehrer dafür sensibilisieren, welche kognitiven und affektiven Aspekte bei der fremdsprachigen Bedeutungskonstruktion und -verankerung eine Rolle spielen, damit ihre Schüler (auch) in Zukunft eine angemessene bedarfsorientierte Lernumgebung vorfinden.