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Aneignungsrechte im europäischen Internationalen Privatrecht

Die Regelung des Art. 33 EuErbVO und die Möglichkeit der Übertragung der Lösung des negativen Konflikts durch § 32 IntErbRVG auf die Problematik im Internationalen Gesellschaftsrecht

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Benedikt von Erdmann

Der Band widmet sich der Frage nach der internationalprivatrechtlichen Behandlung von Aneignungsrechten, die in einigen Rechtsordnungen der Zuordnung von herrenlosen Vermögensmassen im Erb- und Gesellschaftsrecht dienen. Ferner blickt er auf mit diesen einhergehende Normenkonflikte beim Aufeinandertreffen mit Rechtsordnungen, die die Zuordnung dieser Vermögensmassen durch ein abweichendes Modell regeln.

Anlass für die Betrachtung bietet die Europäische Erbrechtsverordnung, die in ihrem Art. 33 erstmalig eine Lösung für die Konflikte bei erbenlosem Nachlass auf der Ebene des europäischen IPR anbietet. Der Autor untersucht diese Vorschrift eingehend und schlägt hierauf aufbauend eine Regelung im Internationalen Gesellschaftsrecht für die Frage der Zuordnung von Vermögen gelöschter Gesellschaften vor.

Aneignungsrechte im IPR – Heimfallrecht – Fiskuserbrecht – Erbenloser Nachlass – Art. 33 EuErbVO – Normenkonflikte – Anpassung – Vindikationslegat – § 32 IntErbRVG – Löschung von Limiteds – Niederlassungsfreiheit – Gesellschaftsstatut – Bona vacantia – Internationales Gesellschaftsrecht – Internationales Erbrecht