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Strafbarkeit von pharmakologischem Neuroenhancement zur kognitiven Leistungssteigerung

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Philipp Dominik

Pharmakologische Neuroenhancer üben eine große Anziehungskraft auf die Menschen aus. Diverse Studien und zwei vom Autor selbst durchgeführte Umfragen kommen zu dem Ergebnis, dass der Konsum in den letzten Jahren drastisch anstieg und die Bereitschaft zur Einnahme entsprechender Substanzen auf einem hohen Niveau ist. Der Autor zeigt auf, dass das Recht keine maßgeschneiderte Lösung für den Fall bereithält, dass Gesunde ihre mentalen Fähigkeiten durch Medikamente steigern. Deshalb nimmt der Autor eine dezidierte rechtliche Analyse vor, um für den Umgang mit Neuroenhancement einen verlässlichen normativen Rahmen zu entwickeln. Sämtliche Darstellungen bilden die Grundlage dafür, dass der Autor im letzten Abschnitt einen Gesetzesentwurf entwickelt und dessen Auswirkungen würdigt.

Begriffsbestimmung pharmakologisches Neuroenhancement – Warum und in welchen Situationen wird konsumiert? – Ergebnisse der eigenen Umfrage – Mit welchen Substanzen wird die kognitive Leistung gesteigert? – Wie wirken und welche Gefahren bergen diese Substanzen? – Wie ist die rechtliche Situation de lege lata? – Welche moralischen Bedenken bestehen beim Konsum? – Sind die Voraussetzungen an einen neuen Straftatbestand erfüllt? – Vorstellung des neuen Straftatbestandes – Schwierigkeiten bei der praktischen Umsetzung