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Sejanus – Herrscher von Rom

Geachtet – Gefürchtet – Geächtet

Raimund Merker

Lucius Aelius Sejanus – wer diesen Namen im Munde führt, assoziiert unweigerlich Machtkampf, List, Verrat, Mord aber auch Scharfsinn, Taktik und Fleiß – eben all das, was man sich einerseits an politischer Skrupellosigkeit, andererseits an Ergebenheit in der frührömischen Kaiserzeit gemeinhin vorstellt. Sejan, dieser Name wurde im Laufe der Jahrhunderte zum bildhaften Synonym des machtversessenen Egoisten und rückgradlosen Opportunisten, dem jede moralische Ordnung hinsichtlich Ehre und Loyalität fehlt.

Der Autor stellt Aelius Sejanus in den Mittelpunkt seiner Abhandlung und lässt anhand der überlieferten Quellen seine Lebensgeschichte und sein politisches Wirken in Rom lebendig werden. Dabei spannt sich der erzählerische Bogen über drei römische Kaiser, von Augustus über Tiberius hin zu Caligula.

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