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Mädchen- und Frauenarbeitslosigkeit in der Bundesrepublik Deutschland: Fakten, Ursachen und Massnahmen zur Bewältigung der Probleme

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Cornelia Bösl-Klein

Zu den Gruppen mit besonderen Vermittlungsschwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt zählen Mädchen und Frauen, weil ihnen häufig nicht die gleichen Rechte zur Ausübung einer Berufstätigkeit zugestanden werden wie männlichen Erwerbspersonen. Ihre Benachteiligung im Erwerbsleben setzt sich fort in der stärkeren Betroffenheit durch Arbeitslosigkeit. Neben einer tiefgreifenden Ursachenanalyse ist es notwendig, die psycho-sozialen Auswirkungen und Folgen auf diesen Personenkreis zu untersuchen, Einblick in ihre subjektiven Empfindungen zu gewinnen sowie die Vorstellungen und Wünsche arbeitssuchender Mädchen und Frauen über ihre Berufstätigkeit zu berücksichtigen. Ebenso müssen die Phasen der Lebens- und Berufsbiographie von Frauen ins Auge gefasst werden im Zusammenhang mit den Problemen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Erst hierauf aufbauend können durchgreifende Massnahmen und Lösungswege entwickelt werden. Diese Arbeit soll ein Problembewusstsein schaffen und Ansätze für Veränderungen aufzeigen. Sie soll darüber hinaus ein Beitrag sein zum Abbau von Vorurteilen gegen die Ausbildung und Erwerbstätigkeit von Mädchen und Frauen in den verschiedenen Berufsbereichen.
Aus dem Inhalt: Struktur der Frauenerwerbstätigkeit sowie der Mädchen- und Frauenarbeitslosigkeit - Gesellschaftliche Ursachen - Psycho-soziale Auswirkungen und Folgen - Vereinbarkeit von Beruf und Familie - Vorschläge, Massnahmen, Lösungsansätze und Forderungen zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von Mädchen und Frauen - Bewertung und Ausblick.