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Venedig im Spiegel der Décadence-Literatur des Fin de siècle

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Christiane Schenk

Das Panorama der Venedigliteratur, die in den 30 Jahren vor dem Ersten Weltkrieg entstand, zeigt in der Überraschenden Vielfalt grosser Werke die Faszination, die die Stadt auf die Künstler der Décadence ausgeübt hat, ja, Venedig, die Stadt der Kunst in Glorie und Verfall, wurde zum Sammelpunkt und Paradigma ihrer Bestrebungen. Diese erste komparatistische Gesamtdarstellung verfolgt im europäisch-amerikanischen Literaturkontext die Filiationen zwischen wenig bekannten Venedigschriften und den weltliterarisch bedeutenden Schöpfungen, geht aber auch bisher kaum wahrgenommenen Abhängigkeiten unter den Hauptwerken nach. Das Venedigthema wird im Gesamtwerk der einzelnen Autoren situiert und der Stellenwert bezeichnet, den es im Oeuvre der Dichter einnimmt.
Aus dem Inhalt: Venedig als Symbol des Fin de siècle und der Décadence - Bei Barrès und seinen Epigonen, bei Régnier, d'Annunzio, Laforgue, Noailles, Proust, Hofmannsthal, H. und Th. Mann, C.F. Meyer, Nietzsche, Hauptmann, Dehmel, Rilke, Däubler, Hesse, Trakl, Swinburne, Wilde, Pound, James u.v.a.