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Weiblichkeit beim Wort genommen

Ein Forschungsbeitrag zum Phänomen Geschlecht in Sprache und Denken

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Cornelia Hannah Brüllmann

Sprechen – denken – Männer und Frauen semantisch unterschiedlich, womöglich aneinander vorbei? Gibt es geschlechterspezifische Bedeutungsansätze und kann Weiblichkeit in diesem Sinne näher gekennzeichnet werden?
Diese für die Geschlechterthematik grundsätzlichen Fragen werden phänomenologisch beleuchtet, wobei die Autorin im Sinne der Differenzphilosophie Theorie und Praxis beziehungsweise Empirie verknüpft. Männer und Frauen der Deutschschweiz unterschiedlicher Bildungsstufen kommen zu Wort. Sie äussern sich in freier Assoziation zu Kernwörtern und Schwerpunkten aus den Geschlechtertheorien der Philosophinnen und Philosophen Hegel, Freud, Lacan, Irigaray und Lévinas. Die vollständig wiedergegebenen Ergebnisse dieser Befragung werden in doppelter Hinsicht ausgewertet: einerseits sprachanalytisch semantisch und andererseits bezüglich des empirischen Gehalts der beigezogenen Theorien.
Aus dem Inhalt: Weiblichkeit – Sprache – Denken – Geschlechterdifferenz – Phänomenologisches Bewusstsein – Ausgangstheorien zum Geschlecht und Kernwörter – Der Aufruf Antigones (Hegel) – Das Verlangen nach dem Sohn (Freud) – Wortlos in Babel (Lacan) – Die Stimme einer Frau (Irigaray) – Weiblichkeit als Metapher (Lévinas) – Empirische Sozialwissenschaften – Sprachanalyse anhand formaler und qualitativer Sprachkriterien – Semantische und theorienbezogene Analysen – Geschlechterspezifische Implikationen der Theorien Hegels, Freuds, Lacans, Irigarays und Lévinas’.