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Zur Theorie der Lehnprägung im deutsch-tschechischen Sprachkontakt

Eine historisch-vergleichende Untersuchung im innerslavischen und europäischen Kontext

von Ales Puda (Autor:in)
Dissertation X, 401 Seiten

Zusammenfassung

Welcher Teil einer Sprache ist nicht über den «Leisten der Lehnprägung geschlagen»? Um das fremde Sprachgut im eigenen Gewand ranken sich in den europäischen Philologien viele Mythen und Legenden, die teils auf einer stiefmütterlichen Behandlung beruhen, teils aber auch sprachpolitisch bewusst gestreut wurden. Diese Arbeit versteht sich einesteils als theoretische Abhandlung zu den Bedingungen, Ursachen und Prozessen, die zu einer Aufnahme von deutsch-tschechischen Lehnprägungen im innerslavischen und weiteren europäischen Kontext führten. Anderenteils schließt sich ihr ein tschechischer Wörterbuchteil mit ausgewählten calquierten Substantivbeispielen an, deren etymologische sowie lexikographische Wortgeschichte soweit wie möglich nachgezeichnet wurde. Dabei wurden neben neuen Lemmata auch Verbesserungen zu bereits vorhandenen Einträgen in den etymologischen Wörterbüchern des Tschechischen vorgenommen.

Details

Seiten
X, 401
ISBN (PDF)
9783653000450
ISBN (Hardcover)
9783631608425
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2010 (Oktober)
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010. X, 401 S.

Biographische Angaben

Ales Puda (Autor:in)

Der Autor: Aleš Půda, geboren 1977; Studium der Slavischen und Klassischen Philologie sowie der Kulturwissenschaften; 2004-2008 wissenschaftlicher Assistent am Heidelberger Lehrstuhl für Slavische Sprachwissenschaft, Promotion 2008; seitdem Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Tschechischlektor an der Universität Heidelberg; Übersetzer von Pavel Kohout.

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Titel: Zur Theorie der Lehnprägung im deutsch-tschechischen Sprachkontakt