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Die Haftungsabwicklung des persönlich haftenden Gesellschafters in der Insolvenz

Eine Analyse des § 93 InsO

von Alexander Körber (Autor:in)
©2012 Dissertation XXIV, 290 Seiten

Zusammenfassung

Mit Einführung der InsO im Jahr 1999 wurde die Haftungsabwicklung des persönlich haftenden Gesellschafters gegenüber dem alten Konkursrecht vom Gesetzgeber neu geregelt. Dabei hat dieser mit Hilfe der Regelung des § 93 InsO versucht, die Insolvenzmasse über eine Einverleibung der Gesellschafterhaftung in die Masse und die Abwicklung über den Insolvenzverwalter aufzustocken. Der Verfasser analysiert die Vorschrift und insbesondere, welche Ansprüche gegen die persönlich haftenden Gesellschafter der Sperr- und Ermächtigungswirkung des § 93 InsO im Einzelnen unterfallen. Weiterhin wird betrachtet, ob § 93 InsO ein neues Rechtsprinzip enthält, das auf weitere Fallgestaltungen anwendbar ist. In Aufnahme der Rechtsprechung des BGH wird analysiert, ob unter anderem § 93 InsO auch für die Ansprüche gegen die Gesellschafter einer GmbH oder einer Vor-GmbH zur Anwendung gebracht werden kann.

Details

Seiten
XXIV, 290
Jahr
2012
ISBN (PDF)
9783653017052
ISBN (Hardcover)
9783631617069
DOI
10.3726/978-3-653-01705-2
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2012 (Juli)
Schlagworte
Gesellschaftsverbindlichkeiten Ansprüche gegen Gesellschafter einer GmbH Sperrwirkung Ermächtigungswirkung gesellschaftsrechtliche Einstandspflicht
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2012. XXIV, 290 S.

Biographische Angaben

Alexander Körber (Autor:in)

Alexander Jürgen Körber studierte Volkswirtschaft und Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Nach dem Zweiten juristischen Staatsexamen im Jahr 2004 ist er als Rechtsanwalt vor allem in den Rechtsgebieten Steuer- und Gesellschaftsrecht sowie Medizinrecht in Berlin tätig.

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Titel: Die Haftungsabwicklung des persönlich haftenden Gesellschafters in der Insolvenz