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Der Geschäftsführer in der Insolvenz der Gesellschaft

Eine rechtsvergleichende und rechtsökonomische Betrachtung von GmbH und LLC

von Vanessa Seibel (Autor:in)
©2012 Dissertation XXIII, 340 Seiten

Zusammenfassung

Bei jeder Gesellschaft mit beschränkter Haftung stellt sich die Frage, wie die Gläubiger vor Risiken geschützt werden, die mit Missbrauch bei materiell unterkapitalisierten Gesellschaften einhergehen. Das US-amerikanische und das deutsche Recht haben gegensätzliche, sich aber dynamisch entwickelnde Antworten gefunden. Bei der LLC gilt das Primat der Privatautonomie: Eine Insolvenzantragspflicht gibt es nicht, die Haftung des Geschäftsführers ist dispositiv, Derivative Claims der Gläubiger sind unbekannt. Das deutsche Recht setzt auf ein formalisierendes System strikter Regelsätze. Neben der Eröffnung des Insolvenzverfahrens hindern die umfassende Haftung des Geschäftsführers (§ 15a Abs. 1 InsO, §§ 64, 43 GmbHG) und die Anfechtung (InsO, AnfG) das freie Wirtschaften. Eine funktionale Analyse erlaubt es, Grundlagen, Defizite und Entwicklung beider Ansätze aufzuzeigen.

Details

Seiten
XXIII, 340
Jahr
2012
ISBN (PDF)
9783653016482
ISBN (Hardcover)
9783631636442
DOI
10.3726/978-3-653-01648-2
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2012 (Juli)
Schlagworte
Vertragsfreiheit Insolvenzantragspflicht Insolvenzverfahren Klagebefugnisse der Gläubiger Haftung des Geschäftsführers
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2012. XXIV, 340 S.

Biographische Angaben

Vanessa Seibel (Autor:in)

Vanessa Seibel, geboren 1983; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Trier; 2008 Erstes juristisches Staatsexamen; 2008-2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Zivilrecht, insbesondere Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Trier; seit 2010 Referendariat im Bezirk OLG Karlsruhe; 2011 Promotion.

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Titel: Der Geschäftsführer in der Insolvenz der Gesellschaft