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Grenzen funktionaler Integration

Anforderungen an die Kontrolle europäischer Strafgesetzgebung durch den EuGH

von Katharina Schermuly (Autor:in)
©2013 Dissertation 384 Seiten

Zusammenfassung

Die Arbeit untersucht den Einfluss des europäischen Rechts auf das Strafrecht und beleuchtet die Rolle, die der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) nach dem Reformvertrag von Lissabon für diesen Bereich spielen wird. Die Geschichte des Strafrechts in der Europäischen Union hat sich vom Leitbild eines rechtsstaatlichen Strafrechts der europäischen Aufklärungsphilosophie stetig entfernt. Die Arbeit charakterisiert dieses europäische Strafrecht als das Ergebnis einer funktionalen Integration, die zu einem zweckgerichteten Einsatz des Strafrechts zum Nutzen der Funktionsfähigkeit der Union führt. Für eine Grenzziehung wird anhand einer Rechtsprechungsanalyse der Frage nachgegangen, ob der Gerichtshof eine Bremse dieses Prozesses sein kann. Als Ergebnis der Arbeit werden Vorschläge materieller, institutioneller und prozessualer Art formuliert, die die gerichtliche Durchsetzbarkeit eines rechtsstaatlich orientierten Strafrechts in Europa stärken sollen.

Details

Seiten
384
Jahr
2013
ISBN (PDF)
9783653022025
ISBN (Hardcover)
9783631639429
DOI
10.3726/978-3-653-02202-5
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2013 (Mai)
Schlagworte
Subsidiaritätsprinzip Verhältnismäßigkeitsprinzip Stärkung der Kontrollfunktion Europäischer Gerichtshof Europäische Integration
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2013. 384 S.

Biographische Angaben

Katharina Schermuly (Autor:in)

Katharina Schermuly, Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Frankfurt am Main 2001-2006; Master en droit (LL.M.) an der Universität Luxemburg; anschließend Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie an der Universität Frankfurt am Main; seit 2011 Rechtsreferendarin am Landgericht Darmstadt.

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Titel: Grenzen funktionaler Integration