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Konzepte aus der Sprachlehrforschung – Impulse für die Praxis

Festschrift für Karin Kleppin

von Jessica Böcker (Band-Herausgeber:in) Anette Stauch (Band-Herausgeber:in)
©2015 Andere 694 Seiten

Zusammenfassung

Mit der vorliegenden Festschrift für Karin Kleppin wird eine Wissenschaftlerin geehrt, die die deutsche Sprachlehrforschung seit ihren Anfängen in den 1970er-Jahren maßgeblich geprägt hat. Der Sammelband orientiert sich an den Forschungsschwerpunkten von Karin Kleppin und ist unterteilt in die Themenbereiche «Individuelles und individualisiertes Fremdsprachenlernen», «Aus-, Fort- und Weiterbildung von bzw. zu Experten für Fremdsprachenlehren und -lernen», «Testen, Prüfen, Evaluieren fremdsprachlicher Kompetenzen» sowie «Fremdsprachenlernen im Hochschulkontext». Die Beiträge spiegeln aktuelle Entwicklungen in der Sprachlehrforschung und benachbarten Disziplinen wider. Rückblicke in ihre Biografie zeichnen die Forscherpersönlichkeit von Karin Kleppin nach.
Dieser Band schließt die Reihe ab.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Curriculum Vitae von Karin Kleppin
  • Schriftenverzeichnis von Karin Kleppin
  • Tabula gratulatoria
  • Individuelles und individualisiertes Fremdsprachenlernen
  • Tandem: a vehicle for change
  • Sprechend spielen, spielend sprechen – Anwenden der französischen Sprache in außerschulischen Kontexten, bis ins höhere Lebensalter
  • Sprachlernberatung light? Von Peer-Beratungen, Beratungselementen im Unterricht und Ad-Hoc-Beratungen
  • Gesamtsprachencurricula – Zwischenbericht zur Projektidee „PlurCur“ am Europäischen Fremdsprachenzentrum in Graz
  • Schwarm-X: Die große Erzählung vom Europäischen Sprachenportfolio an der Schwelle zur post-digitalen Welt
  • Sprachlernkompetenz unterrichten – oder: Das stumme Wissen der Sprachenlerner zum Sprechen bringen
  • Der Klang meines Selbst: Aussprache und Selbstkonstruktion von Fremdsprachenlernenden
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung von bzw. zu Experten für Fremdsprachenlehren und -lernen
  • Kommaregeln und Kommasetzung im Unterricht „Deutsch als Fremdsprache“
  • Reflektieren in universitären Lehrveranstaltungen – das Beispiel des Lehr-Lern-Projekts im Studienfach „Sprachlehrforschung“
  • DaF im albanophonen Sprachraum: Bestandsaufnahme, Perspektiven und Modelle
  • Fehler revisited – Wie „natürlich“ sind Fehler beim Fremdsprachenlernen?
  • 15 Jahre „Zusatzausbildung Deutsch als Fremdsprache“ in Konstanz – Erfahrungen aus der Ausbildungspraxis
  • „Es gibt nur drei Artikel…“ – Anmerkungen zum professionellen Handlungswissen zukünftiger Deutsch-als-Zweitsprache-Lehrerinnen und -Lehrer
  • Von der Fehlerkorrektur zur Lernberatung im Fremdsprachenunterricht und zurück? Gedanken zum Verhältnis von wissenschaftlicher Theoriebildung und schulischer Praxis
  • Reflexionen zu Funktion und Gebrauch der Muttersprache beim Lehren und Lernen von Fremdsprachen
  • Flying DaF – Der Beitrag des Fachs Deutsch als Fremdsprache für die internationale Deutschlehrerausbildung und Germanistik
  • Zur Zukunft der Fort- und Weiterbildung in DaF/DaZ
  • Fehlerkorrektur im bilingualen Geschichtsunterricht: Überlegungen zu einer besonderen Herausforderung
  • Coaching lernen – Coaching lehren. Die Ausbildung zum systemisch-konstruktivistischen Sprachlern-Coach an der Ruhr-Universität Bochum
  • Testen, Prüfen, Evaluieren fremdsprachlicher Kompetenzen
  • Exzerpieren als Schreibkompetenz im Hochschulkontext aus Sicht eines Sprachtests
  • C-Test-Kritik reviewed
  • Validität: Flexionen eines polymorphen Konzepts
  • Dynamisches Assessment: Grundlagen, Probleme, Potenzial
  • Assessment Literacy – Trend oder Notwendigkeit?
  • „He listens well who takes notes“ – Mit welchen Aufgabenformaten kann Hörverstehen in Vorlesungen an der Hochschule valide getestet werden?
  • Hörverstehensspezifisch testen – gesprochene Sprache und ihre Berücksichtigung in Tests zum fremdsprachlichen Hörverstehen
  • Kompetenzen, Standards, Bildung – Das Fach Französisch im Kontext der schulischen Qualitätssicherung
  • Kompetenzorientierter Fremdsprachenunterricht: neue Formen der Leistungsmessung in Klassenarbeiten und ihre Wirkung auf den Unterricht
  • Fremdsprachenlernen im Hochschulkontext
  • Handlungsorientierung im Fremdsprachenunterricht an der Hochschule – ein Dogma, ein Wunschdenken oder einfach Realität?
  • Fachbezogenheit und Interdisziplinarität als Prinzipien des hochschulischen Fremdsprachenunterrichts
  • Möglichkeiten für den Umgang mit heterogenen Lerngruppen in der Sprachausbildung für angehende Russischlehrer am Beispiel der interaktiven Studienplattform „RussianHQ“
  • Die Internationalisierung der brasilianischen Hochschulen: Deutsch als Fremdsprache, Studierstrategien und Auslandsstudium
  • Überprüfung und Harmonisierung von Kursstufen in Anlehnung an den GeR
  • Zu guter Letzt: die Jubilarin
  • „Die Sprachlehrforschung lebt“ – Ein Gespräch mit Karin Kleppin
  • Reihenübersicht

Jessica Böcker & Anette Stauch

Vorwort

Auf die Frage „Was wolltest du eigentlich mal werden, als du klein warst?“ antwortete Karin Kleppin: „Naturforscher oder Kapitän.“ Daraus ist nichts geworden, stattdessen wurde sie Professorin. Anlässlich ihrer Pensionierung gratulieren wir der Sprachlehrforscherin und würdigen ihr Werk und Wirken – nicht ohne einen Blick darauf zu werfen, wie sie ihre beruflichen Vorstellungen von einst vielleicht doch verwirklicht hat.

Die Karriere von Karin Kleppin beginnt 1968 an der noch jungen Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit einem Studium der Romanistik, Sozialwissenschaften, Germanistik und Leibesübungen. Als studentische Hilfskraft ist sie am Zentralen Fremdspracheninstitut (ZFI) tätig – einem Vorläufer des heutigen Seminars für Sprachlehrforschung. Sie unterrichtet Deutsch als Zweitsprache und Französisch, und aus der eigenen Unterrichtspraxis erwächst das Interesse, das Lehren und Lernen von Fremdsprachen zu erforschen. Sie will sich – anders als in den Fremdsprachenphilologien damals üblich – sowohl praxisbezogen als auch wissenschaftlich mit dem Fremdsprachenlernen beschäftigen. Ihr Dissertationsthema „Das Sprachlernspiel im Fremdsprachenunterricht“ ergibt sich ebenfalls aus ihrer Unterrichtstätigkeit. In der empirischen Aufarbeitung von Interaktionen in Sprachlernspielen an der Hochschule zeigt sie auch, dass für sie Fremdsprachenlehre und -forschung untrennbar miteinander verbunden sind.

Kennzeichnend für die Folgejahre ist der Wechsel zwischen theoretisch-konzeptioneller Arbeit und praktischer Tätigkeit in der Fremdsprachenlehre: Sie verlässt ihren „Heimathafen RUB“1 für Kurzzeitdozenturen in Liepāja, Jakarta, Bandung, Guadalajara/Monterrey und Havanna sowie für DAAD-Lektorate in Paris und Rabat. Als eine der ersten wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des neu gegründeten Seminars für Sprachlehrforschung baut Karin Kleppin in den 1970er-Jahren den Studiengang „Sprachlehrforschung“ mit auf. Sie unterrichtet weiter Fremdsprachen, bietet Seminare an und forscht gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen im DFG-geförderten Bochumer Tertiärsprachenprojekt. Neu an diesem Projekt ist der Ansatz, verschiedene Forschungsmethoden ← 11 | 12 → zu triangulieren; neu ist zu diesem Zeitpunkt auch, dass die Forschung im Fremdsprachenunterricht selbst stattfindet, also in dem Kontext, für den sie relevant ist. Karin Kleppin bringt das Tandemprogramm zwischen Bochum und Oviedo mit auf den Weg, beschreibt Prinzipien und Strategien des selbstgesteuerten Lernens im Tandem von erwachsenen Fremdsprachenlernenden und schafft damit eine Grundlage für Alternativen zum traditionellen Fremdsprachenunterricht an der Hochschule. Später arbeitet sie im Konsortium für die Entwicklung des TestDaF mit, dem ersten standardisierten Hochschulzugangstest für ausländische Studierende in Deutschland.

Im Jahr 2000 nimmt sie den Ruf an das Herder-Institut der Universität Leipzig an. Sie baut auch dort ein Tandemprogramm auf. Neues entsteht mit dem Konzept und Zertifikat zur Sprachlernberatung. Das Konzept und die Fachtagung zur Sprachlernberatung lösen eine breite Fachdiskussion aus, die zu einem veränderten Verständnis von Sprachlernberatung führt.

Nach dem Ruf an das Seminar für Sprachlehrforschung kehrt Karin Kleppin im Jahr 2005 an die RUB zurück. Im Studiengang „Sprachlehrforschung“ bildet sie mit ihrer Überzeugung von reflektierter und wissenschaftlich begründeter Praxis angehende Fremdsprachenlehrende und -forschende aus. Sie arbeitet weiterhin vorwiegend zur Sprachlernberatung, hinzu tritt verstärkt auch das Testen und Prüfen. Als Full Professor an der German Jordanian University in Amman begründet sie im Rahmen der DAAD-geförderten Exportprojekte den Masterstudiengang „Deutsch als Fremdsprache“ mit. Dort – wie auch in zahllosen Vorträgen und Fortbildungen im In- und Ausland – setzt sie sich unablässig für Standards von modernem Fremdsprachenunterricht ein.

An der RUB ist Karin Kleppin bis zu ihrer Pensionierung zudem Wissenschaftliche Leiterin des 2005 neu gegründeten Zentrums für Fremdsprachenausbildung (ZFA). In der Doppelrolle als Professorin für Sprachlehrforschung und Wissenschaftliche Leiterin des ZFA geht sie an Bord eines größeren Schiffes: Sie verbindet die Ansätze der Sprachlehrforschung mit der konkreten Arbeit im Fremdsprachenzentrum und ist maßgeblich daran beteiligt, Fremdsprachenunterricht an der Hochschule wissenschaftlich zu fundieren und zu etablieren. Heute ist das ZFA eine zentrale Einrichtung der RUB, in der neben der Fremdsprachenlehre zum Teil auch anwendungsorientierte Forschung zum Fremdsprachenlernen im Hochschulkontext stattfindet.

Hochschulpolitisch engagiert sich Karin Kleppin im Arbeitskreis Internationalisierung der RUB und steht dort auch für die Entwicklung von begründeten und differenzierten Mehrsprachigkeitskonzepten. Im Beirat Germanistik des DAAD vertritt sie Sprachenkonzepte für die Transnationalen Bildungsprojekte im Aus ← 12 | 13 → land und bringt die Perspektive von Fremdsprachenzentren ein. Darüber hinaus tritt sie dafür ein, dass Fremdsprachenzentren an Hochschulen, die häufig als bloße Serviceeinrichtungen angesehen werden, auch Mittel für anwendungsorientierte Forschung erhalten.

Aus ihrer Vita geht hervor, wie umtriebig Karin Kleppin ist. Sie ist viel und gerne unterwegs, vor allem in der arabischen Welt und in Lateinamerika. Unterwegs zu sein, das kommt ihrem „Kindheitstraum Kapitän“ nahe. Fachlich navigiert sie durch eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Themen. Dabei gelingt es ihr, Themen miteinander zu verbinden und daraus neue Ansätze zu schaffen. Nach dem Tertiärsprachenprojekt beschäftigt sie sich mit Fehlern und Fehlerkorrektur; Lernstrategien und Tandemlernen verknüpft sie mit Überlegungen zur Sprachlernberatung. Hier zeigt sich auch ihre besondere Stärke, Konzepte zu entwickeln und Impulse für die Praxis zu geben.

Wirft man einen Blick in ihr Schriftenverzeichnis, so fällt auf, wie häufig sie mit Kolleginnen und Kollegen arbeitet. Sie ist daran interessiert, mit anderen Ideen zu spinnen und zu Ergebnissen zu kommen, die einer allein nicht erreicht hätte. Außerdem macht ihr das gemeinsame Arbeiten schlichtweg Spaß. Aus der Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen sind langjährige Freundschaften entstanden. Karin Kleppin pflegt einen offenen Austausch ohne Rücksicht auf Hierarchien und teilt ihr Wissen gern. Sie vertritt ihre Meinung passioniert, ist aber stets offen für Kompromisse. Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lässt Karin Kleppin die Freiräume, die notwendig sind, damit sie ihren eigenen Weg finden können.

Die letzten Jahre ihrer universitären Karriere hat sie sich bestimmt anders vorgestellt: Die Sprachlehrforschung steht nun auch in Bochum kurz davor, abgewickelt zu werden. Aber selbst wenn die Wissenschaftsdisziplin institutionell nicht mehr verankert ist, verfolgen an der RUB zumindest die Kolleginnen und Kollegen im ZFA die Ansätze der Sprachlehrforschung weiter. Überdies bleibt zu hoffen, dass die Fremdsprachenzentren in naher Zukunft Mittel erhalten, um Forschungsvorhaben zum Fremdsprachenlernen an der Hochschule realisieren zu können.

Im Februar 2015 tritt Karin Kleppin in den Ruhestand. Aber sie bleibt an Bord und dem Seminar für Sprachlehrforschung zunächst als Seniorprofessorin erhalten. Zukünftig wird sie sich zunehmend für Deutsch als Fremdsprache an Hochschulen im Ausland engagieren und dort beim Aufbau von Kompetenzzentren für die Ausbildung von DaF-Lehrenden mitwirken. Darüber hinaus plant sie, sich weiter mit dynamischem Assessment zu befassen. Dabei will sie vor allem zur Kompetenzerweiterung von Lehrenden im Bereich des informellen Testens beitragen.

In diesem Sinne: Auf zu neuen Ufern! Auf das, was kommt! ← 13 | 14 →

Der vorliegende Sammelband orientiert sich in seiner Struktur am akademischen Wirken von Karin Kleppin und ist in vier Arbeitsschwerpunkte gegliedert:

Individuelles und individualisiertes Fremdsprachenlernen

Aus-, Fort- und Weiterbildung von bzw. zu Experten für Fremdsprachenlehren und -lernen

Testen, Prüfen, Evaluieren fremdsprachlicher Kompetenzen

Fremdsprachenlernen im Hochschulkontext.

Jedem dieser Schwerpunkte ist ein einleitender Text vorangestellt, der die Verbindung zur Jubilarin herausarbeitet. Verfasst wurden die Texte von Kolleginnen und Kollegen, die selbst die jeweiligen Arbeitsschwerpunkte vertreten.

Nicht von Anfang an war die Festschrift so breit und umfangreich angelegt, wie sie nun vorliegt. Wir freuen uns über den großen Zuspruch, verdeutlicht er doch, welch regen Austausch Karin Kleppin lebt. Ihre Bedeutung und Vernetzung spiegelt sich darüber hinaus in der Tabula gratulatoria eindrucksvoll wider.

Diese Festschrift ist an der RUB entstanden, der wissenschaftlichen Heimat der Jubilarin. Dem Prinzip der Zusammenarbeit und der Arbeitsweise von Karin Kleppin folgend haben wir als Herausgeberinnen weitere Personen eingebunden, die Teil ihres Arbeitsalltags an der RUB sind und die inhaltlich-thematisch in einem engen Verhältnis zu ihr stehen: Annette Berndt, Rüdiger Grotjahn, Lena Heine, Astrid Reich und Enke Spänkuch waren maßgeblich an der Konzeption und Redaktion der Festschrift beteiligt.

Unser Dank gilt vielen Personen, ohne die diese Festschrift so nicht zu realisieren gewesen wäre: den Autorinnen und Autoren für ihre interessanten Beiträge und die Geduld während der Korrekturphasen, den Kolleginnen und Kollegen für ihre umfangreiche Arbeit im Rahmen der Zweitkorrektur der Beiträge sowie für den konstruktiven und vertrauensvollen Umgang mit uns, Karl-Richard Bausch und Horst Raabe für die hilfreichen Hinweise in der Planungsphase. Annette Berndt danken wird außerdem für die Möglichkeit, die Festschrift in ihrer Reihe „Fremdsprachen lebenslang lernen“ zu veröffentlichen. Christine Linster sei gedankt für die sorgfältige Schlussredaktion, Alan Davis für die Korrektur des englischen Beitrags. Nicht zuletzt gebührt unser Dank Hermann Ühlein und Anne-Kathrin Grimmeißen, unseren Ansprechpersonen beim Verlag Peter Lang, für die fruchtbare Zusammenarbeit.

Schließlich danken wir Karin Kleppin selbst, unserer Steuerfrau, Lehrerin, Mentorin, Gesprächspartnerin und Freundin, für die wissenschaftliche Sozialisierung, die wir durch sie erfahren durften, und die Begeisterung für die Sprachlehrforschung, die sie uns mitgegeben hat.

Bochum, im Dezember 2014 ← 14 | 15 →

Curriculum Vitae von Karin Kleppin

Wissenschaftlicher Werdegang

1968-1974 Studium der Romanistik, Sozialwissenschaften, Germanistik und Leibesübungen an der Ruhr-Universität Bochum
1974 Erstes Staatsexamen in Romanistik und Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum
1974-1981 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Sprachlehrforschung der Ruhr-Universität Bochum
1977-1978 Hochschuldidaktische Ausbildung an der Ruhr-Universität Bochum
1980 Promotion im Fach „Sprachlehrforschung“ zum Dr. phil. an der Fakultät für Philologie der Ruhr-Universität Bochum mit einer Dissertationsschrift mit dem Titel „Das Sprachlernspiel im Fremdsprachenunterricht“
1981-1983 DAAD-Lektorin an der Universität Paris Ouest Nanterre La Défense
1983-1988 Wissenschaftliche Angestellte am Seminar für Sprachlehrforschung der Ruhr-Universität Bochum
WiSe 1985/1986 Lektorin für Deutsch als Fremdsprache und Didaktik des Deutschen als Fremdsprache an der Tongji-Universität (Shanghai) im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Ruhr-Universität Bochum und der Tongji-Universität
1985-1990 DFG-Projekt „Besonderheiten des Tertiärsprachenunterrichts auf der gymnasialen Oberstufe am Beispiel des Italienischen und Spanischen“ (zus. mit Karl-Richard Bausch und Frank G. Königs)
1987-1996 Mitarbeit am ERASMUS-Projekt „Bochum – Oviedo – Sheffield – Rom“ (aus Bochum zus. mit Helmut Brammerts und Rainer Kogelheide)
1988-1993 Studienrätin im Hochschuldienst am Seminar für Sprachlehrforschung der Ruhr-Universität Bochum
1990-1993 DAAD-Lektorin an der Universität Mohammed V in Rabat an der Abteilung für Deutsche Sprache und Literatur
1993-1999 Oberstudienrätin im Hochschuldienst am Seminar für Sprachlehrforschung der Ruhr-Universität Bochum
1994-1995 Entwicklung und Durchführung eines Lernstrategientrainings (zus. mit Wolfgang Tönshoff)
1994-1995 DAAD-Kurzzeitdozenturen in Liepāja, Jakarta und Bandung ← 15 | 16 →
1994-1996 Mitarbeit am LINGUA-Projekt „International E-Mail Tandem Network“
1995-1999 Integration der Ruhr-Universität Bochum in das Universitätsnetz DUEFEL (Diplôme Universitaire Européen de Formation à l’Enseignement des Langues) (zus. mit Horst Raabe)
1996-1999 Mitarbeit am Projekt „Telematics for Autonomous and Intercultural Tandem Learning“ im Programm „Open and Distance Learning“ (ODL) der Europäischen Union im Rahmen des Projekts „Integration von Tandemaktivitäten (E-Mail- und Face-to-Face-Tandems) in die Curricula der Sprachpraxis“ (zus. mit Helmut Brammerts und Lidia Santiso Saco), Aufbau eines Beratungssystems für Tandemaktivitäten, Lernberatung und Lernstandsdiagnostik, Übertragung des E-Mail-Tandemverfahrens auf Lernsituationen außerhalb der Universität (Firmen und Schulen)
1997 DAAD-Kurzzeitdozentur an der Universität Guadalajara in Monterrey (Mexiko)
1998-2001 Mitglied des Konsortiums (Goethe-Institut, Carl-Duisberg Centren Köln, FernUniversität Hagen und Seminar für Sprachlehrforschung) für die Entwicklung des TestDaF (gefördert durch den DAAD)
1999-2001 Beiratsmitglied des Projekts „Impulse“ am Herder-Institut der Universität Leipzig (gefördert durch das Auswärtige Amt)
WiSe 1999/2000 Vertretung der C3-Professur am Herder-Institut der Universität Leipzig für die Didaktik der Fremdsprachenvermittlung, insbesondere Deutsch als Fremdsprache
1999 Ruf an das Herder-Institut der Universität Leipzig
1999-2005 Professorin am Herder-Institut der Universität Leipzig für die Didaktik und Methodik der Fremdsprachenvermittlung, insbesondere Deutsch als Fremdsprache, ebenfalls zuständig für die Didaktik und Methodik für die romanischen Sprachen, dabei von 2001-2002 Geschäftsführende Direktorin des Herder-Instituts der Universität Leipzig
2000 Habilitation, Erteilung der Venia Legendi für das Fach „Sprachlehrforschung“ durch die Fakultät für Philologie der Ruhr-Universität Bochum
2000-2005 Aufbau eines Tandemprogramms an der Universität Leipzig
2000-2005 Aufbau des Zertifikats „Lernberater/in für selbstgesteuertes Fremdsprachenlernen“ an der Universität Leipzig
2001 Kurzzeitdozentur an der Universität Havanna auf Kuba
2001-2003 DAAD-Pilotprojekt „Vorbereitung auf TestDaF durch eTandem-Lernpartnerschaften“ (zus. mit Helmut Brammerts) ← 16 | 17 →
2001-2005 Partnerin im Weiterbildenden Masterstudiengang „Deutschlandstudien“ der FernUniversität Hagen in Kooperation mit dem Seminar für Sprachlehrforschung der Ruhr-Universität Bochum und dem Herder-Institut der Universität Leipzig, darin Studienschwerpunkt „Deutsche Sprache und ihre Vermittlung“ (gefördert durch das Auswärtige Amt)
2002 Wissenschaftliche Begleitung des Projekts „VeSuF“ (Verbund Selbstlernen und Fremdsprachenunterricht für seltener gelernte Sprachen mit Unterstützung der neuen Technologien) (gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung)
2002 Wissenschaftliche Begleitung des Projekts „eTandem Distance Coaching“ im Rahmen von „Small Business Innovation Research Phase I (January – June) Project“ (gefördert durch die National Science Foundation in den USA)
2002-2006 Entwicklung eines Gesamtkonzepts für ein TestDaF-bezogenes studienbegleitendes Beratungs- und Kurskonzept (zus. mit Karl-Richard Bausch, Beate Helbig-Reuter und Grit Mehlhorn) (gefördert durch den DAAD)
2005 Ruf an das Seminar für Sprachlehrforschung der Ruhr-Universität Bochum und Übernahme der Wissenschaftlichen Leitung des Zentrums für Fremdsprachenausbildung der Ruhr-Universität Bochum
2005-2015 Professorin für Sprachlehrforschung am Seminar für Sprachlehrforschung und Wissenschaftliche Leiterin des Zentrums für Fremdsprachenausbildung (ZFA) an der Ruhr-Universität Bochum, dabei von 2007-2010 und von 2012-2015 Geschäftsführende Direktorin des Seminars für Sprachlehrforschung
2005 Organisation der 1. Fachtagung zur Sprachlernberatung an der Ruhr-Universität Bochum (zus. mit Grit Mehlhorn)
seit 2005 Kooperation mit dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) der Humboldt-Universität zu Berlin für die Überprüfung und Implementierung der Bildungsstandards im Unterrichtsfach Französisch; wissenschaftliche Beratung und Kooperation bei der Entwicklung von Lern- und Testaufgaben; gemeinsame Veröffentlichungen (zus. mit Rüdiger Grotjahn)
2007 Organisation der 2. Fachtagung zur Sprachlernberatung an der Universität Leipzig (zus. mit Grit Mehlhorn)
2007-2009 Entwicklung des Rahmenplans „Deutsch als Fremdsprache“ für das Auslandsschulwesen (Arbeitsgruppe der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen) ← 17 | 18 →
2007-2009 Entwicklung von Kriterien zum Einsatz von Magister- und Masterabsolventen im Auslandsschulwesen; Entwicklung eines Katalogs von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen (Arbeitsgruppe der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen)
seit 2007 Mitwirkung beim Aufbau des Masterstudiengangs „Deutsch als Fremdsprache“ an der German Jordanian University (Amman) (zus. mit Jörg Roche)
seit 2008 Forschungsvertrag mit dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen der Humboldt-Universität zu Berlin zur Validierung der Testaufgaben im Fach Französisch für den Mittleren Schulabschluss im Rahmen von VERA-8 (zus. mit Rüdiger Grotjahn, Astrid Reich und Anette Stauch)
2009 Organisation der 3. Fachtagung zur Sprachlernberatung an der Universität Leipzig (zus. mit Enke Spänkuch)
2012-2014 Projekt „Akademischer Wiederaufbau Deutsch als Fremdsprache in Afghanistan“ (gefördert durch das Auswärtige Amt und den DAAD)

Funktionen außerhalb der Ruhr-Universität Bochum

1988-1997 Mitherausgeberin der Reihe „Manuskripte zur Sprachlehrforschung“
seit 1993 Prüferin für Lehrämter an Schulen, „Kolloquium zur Feststellung der deutschen Sprachkenntnisse“
1996-2000 2. Vorsitzende des Fördervereins des Landesspracheninstituts
seit 1997 Gutachterin für den DAAD
seit 2000 Mitherausgeberin der Reihe „Forum Sprachlehrforschung“
seit 2001 Mitglied der Redaktion der „Zeitschrift für Fremdsprachenforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung
seit 2002 Mitglied der Frühjahrskonferenz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts
seit 2002 Mitglied im Direktorium bzw. Vorstand der Gesellschaft für Akademische Studienvorbereitung und Testentwicklung e. V.
2003-2009 Mitglied und 2. Vorsitzende des Beirats „Deutsch als Fremdsprache“ der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen
seit 2005 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Fremdsprachenzentrums der Hochschulen im Land Bremen
seit 2007 Full Professor an der German Jordanian University (Amman) für den Masterstudiengang „Deutsch als Fremdsprache“ ← 18 | 19 →
seit 2008 Mitglied des DAAD-Beirats „Deutsch als Fremdsprache“ für die Exportprojekte „Deutsche Hochschulen im Ausland“
seit 2011 Mitglied des Beirats des Landesspracheninstituts
seit 2012 Mitglied des DAAD-Beirats „Germanistik“
2012-2014 Fachkoordinatorin im Projekt „Akademischer Wiederaufbau Deutsch als Fremdsprache in Afghanistan“ an der Universität Kabul im Rahmen des „Stabilitätspakts Afghanistan“ (gefördert durch das Auswärtige Amt und den DAAD)

Mitglied in diversen Promotionskommissionen, darunter Universität Mainz (Standort Germersheim), Universität Algier, Universität Hamburg, Opponentin an der Universität Jyväskylä, Mitglied der Vocal del Tribunal (Tesis Doctoral) an der Universität Oviedo im Rahmen eines europäischen Doktorats, Mitglied eines Fachmentorats für ein Habilitationsverfahren an der Universität Augsburg

Nationale und internationale Fortbildungs- und Vortragstätigkeit

an verschiedenen Institutionen unter anderem in Algier, Alicante, Amiens, Amman, Antananarivo, Bandung, Beirut, Bern, Bologna, Bordeaux, Bozen, Bremen, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Busan, Casablanca, Catania, Crkvenice, Damaskus, Dresden, Dublin, Freiburg, Gaza, Genf, Graz, Kabul, Kairo, Kiev, Krakau, Krems, Kyoto, Leipzig, Lille, Lima, London, Lund, Luxemburg, Madrid, Miami, Moskau, Mostar, München, Naruto, Osijek, Osorno, Paris, Quito, Rabat, Ramallah, Reykjavik, Riga, Rijeka, Rio de Janeiro, Saarbrücken, Salerno, São Paulo, Sarajevo, Sevilla, Sonnberg, Split, Straßburg, Tanger, Tirana, Toulouse, Tours, Tübingen, Tromsø, Warschau, Wien, Windhoek, Zadar, Zagreb

Vertretene Themen

Interaktion im Fremdsprachenunterricht; Nonverbales Verhalten im Fremdsprachenunterricht; Lehrwerkanalyse; Sprachlernspiele; Autonomes Lernen und Förderung von Lernerautonomie; Lernstrategien; Face-to-Face-Tandem; eTandem; Sprachlernberatung; Schriftliche und mündliche Fehlerkorrektur; Evaluation mündlicher und schriftlicher Leistung; Lern- und Testaufgaben; Mehrsprachigkeit; Motivation; Selbst- und Fremdevaluation; Qualitätssicherung von Fremdsprachenunterricht an Hochschulen; Auswirkungen des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens auf Fremdsprachenunterricht; Kompetenzorientierung; Prüfen, Testen und Evaluieren fremdsprachlicher Kompetenzen; Bewertungskriterien zu produktiven Leistungen; Dynamisches Assessment ← 19 | 20 → ← 20 | 21 →

Schriftenverzeichnis von Karin Kleppin

2014

Fremdsprachenlerner beraten/coachen – Was hat das mit Lehren zu tun? Ein Reflexionsangebot. Fremdsprachen Lehren und Lernen 43: 1, 94-108 [zus. mit Enke Spänkuch].

Konzepte und Begriffe im Umfeld von Sprachlernberatung – Aufräumarbeiten im terminologischen Dschungel. In: Berndt, Annette & Deutschmann, Ruth (Hrsg.), Sprachlernberatung – Sprachlerncoaching. Frankfurt a. M.: Lang, 33-50 [zus. mit Enke Spänkuch].

Prüfen, Testen, Evaluieren. Deutsch Lehren Lernen (Bd. 7). München: Langenscheidt [zus. mit Rüdiger Grotjahn].

2013

Curriculare Vorgaben und Unterrichtsplanung. Deutsch Lehren Lernen (Bd. 6). München: Langenscheidt [zus. mit Karin Ende, Rüdiger Grotjahn & Imke Mohr].

Welche Operationalisierungsstrategien mit Blick auf den Fremdsprachenerwerb sollte und kann eine Hochschule für ihre Internationalisierung nutzen?. In: Goethe-Institut; Deutscher Akademischer Austauschdienst & Institut für Deutsche Sprache (Hrsg.), Deutsch in den Wissenschaften. Beiträge zu Status und Perspektiven der Wissenschaftssprache Deutsch. München: Klett-Langenscheidt, 111-112.

Werde ich jemand anders, wenn ich eine neue Sprache lerne? – Fremdsprachen­lerneridentität(en), ein sinnvoller Begriff?. In: Burwitz-Melzer, Eva; Königs, Frank G. & Riemer, Claudia (Hrsg.), Identität und Fremdsprachenlernen. Anmerkungen zu einer komplexen Beziehung. Tübingen: Narr, 90-99.

2012

Exzellent und initiativ. Qualitätsentwicklung und -sicherung in der Sprachausbildung an Hochschulen. Einige einleitende Bemerkungen zum Themenschwerpunkt der 26. Arbeitstagung des Arbeitskreises der Sprachenzen­tren, Sprachlehrinstitute und Fremdspracheninstitute. In: Reich, Astrid & Spänkuch, Enke (Hrsg.), Exzellent und initiativ. Qualitätsentwicklung und -sicherung in der ← 21 | 22 → Sprachausbildung an Hochschulen. Dokumentation der 26. Arbeitstagung. Bochum: AKS, 5-11 [zus. mit Astrid Reich & Enke Spänkuch].

Sprachlerncoaching – Reflexionsangebote für das eigene Fremdsprachenlernen. Fremdsprache Deutsch 46, 41-49 [zus. mit Enke Spänkuch].

2011

Ein Blick zurück und drei nach vorn. In: Bausch, Karl-Richard; Burwitz-Melzer, Eva; Königs, Frank G. & Krumm, Hans-Jürgen (Hrsg.), Fremdsprachen lehren und lernen: Rück- und Ausblick. Tübingen: Narr, 48-57.

Erforschen wir eigentlich das, was wir für erforschenswert halten und was machen wir dann mit den Ergebnissen?. In: Bausch, Karl-Richard; Burwitz-Melzer, Eva; Königs, Frank G. & Krumm, Hans-Jürgen (Hrsg.), Erforschung des Lehrens und Lernens fremder Sprachen: Forschungsethik. Forschungsmethodik und Politik. Tübingen: Narr, 92-103.

2010

Lemmata zu den Begriffen „Fehler“, „Fehleranalyse“, „Fehlerdiagnose“ „Fehlerdidaktik“, „Fehlerkorrektur“, „Rollenspiel“. In: Barkowski, Hans & Krumm, Hans-Jürgen (Hrsg.), Fachlexikon Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Tübingen & Basel: Francke, 79-82 und 275-276.

Fehler, Fehlerkorrektur, Fehlerbewertung. In: Hallet, Wolfgang & Königs, Frank G. (Hrsg.), Handbuch Fremdsprachendidaktik. Seelze-Velber: Friedrich Verlag, 224-228.

Fehleranalyse und Fehlerkorrektur. In: Krumm, Hans-Jürgen; Fandrych, Christian; Hufeisen, Britta & Riemer, Claudia (Hrsg.), Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Ein internationales Handbuch (Bd. 1). Berlin & New York: de Gruyter, 1060-1072.

Lernberatung. In: Krumm, Hans-Jürgen; Fandrych, Christian; Hufeisen, Britta & Riemer, Claudia (Hrsg.), Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Ein internationales Handbuch (Bd. 2). Berlin & New York: de Gruyter, 1162-1166.

Sprachlehrforschung: Theorie und Empirie. Festschrift für Rüdiger Grotjahn. Frankfurt a. M: Lang [hrsg. zus. mit Annette Berndt].

Sprachlernspiele. In: Suhrkamp, Carola (Hrsg.), Metzler Lexikon Fremdsprachendidaktik. Stuttgart & Weimar: Metzler, 283-285. ← 22 | 23 →

Testaufgaben und Lernaufgaben. In: Porsch, Raphaela; Tesch, Bernd & Köller, Olaf (Hrsg.), Standardbasierte Testentwicklung und Leistungsmessung. Französisch in der Sekundarstufe I. Münster: Waxmann, 46-68 [zus. mit Daniela Caspari & Rüdiger Grotjahn].

Test-Taking Strategien. In: Berndt, Annette & Kleppin, Karin (Hrsg.), Sprachlehrforschung: Theorie und Empirie. Festschrift für Rüdiger Grotjahn. Frankfurt a. M.: Lang, 95-112 [zus. mit Astrid Reich].

Zur Rolle der Evaluation in der Sprachlernberatung. In: Hinrichs, Nicole & Limburg, Anika (Hrsg.), Gedankenstriche – Reflexionen über Sprache als Ressource. Für Wolfgang Boettcher zum 65. Geburtstag. Stauffenburg: Tübingen, 201-216 [zus. mit Enke Spänkuch].

2009

„Fehler“ und „Fehlerkorrektur“. Praxis Fremdsprachenunterricht 1 (2009), 60-61.

Kompetenzorientiertes Prüfen in der Hochschule: Eigentlich eine Selbstverständlichkeit?. In: Hochschulrektorenkonferenz (Hrsg.), Neue Anforderungen an die Lehre in Bachelor- und Master-Studiengängen. Jahrestagung des Bologna-Zen­trums, Januar 2009. Bonn: HRK, 109-116.

2008

Bewertung produktiver sprachlicher Leistungen. In: Tesch, Bernd; Leupold, Eynar & Köller, Olaf (Hrsg.), Bildungsstandards Französisch: konkret. Sekundarstufe I: Grundlagen, Aufgabenbeispiele und Unterrichtsanregungen. Berlin: Cornelsen Scriptor, 187-204 [zus. mit Rüdiger Grotjahn].

„Eigentlich trifft kein Sprachkurs genau das, was ich brauche.“ Zur Implementierung von Sprachlernberatung in Fremdsprachenzentren. In: Arntz, Reiner & Kühn, Bärbel (Hrsg.), Autonomes Fremdsprachenlernen in Hochschule und Erwachsenenbildung. Erträge des 1. Bremer Symposions zum autonomen Fremdsprachenlernen. Bochum: AKS, 64-73.

Kompetenzorientierung im Fremdsprachenunterricht der Hochschule. In: Krings, Hans Peter & Mayer, Felix (Hrsg.), Sprachenvielfalt im Kontext von Fachkommunikation, Übersetzung und Fremdsprachenunterricht. Berlin: Frank & Timme, 459-468.

Kompetenzorientierung und Aufgaben. In: Tesch, Bernd; Leupold, Eynar & Köller, Olaf (Hrsg.), Bildungsstandards Französisch: konkret. Sekundarstufe I: Grundlagen, Aufgabenbeispiele und Unterrichtsanregungen. Berlin: Cornelsen Scriptor, 85-87 [zus. mit Daniela Caspari & Rüdiger Grotjahn]. ← 23 | 24 →

Lernaufgaben: Kriterien und Beispiele. In: Tesch, Bernd; Leupold, Eynar & Köller, Olaf (Hrsg.), Bildungsstandards Französisch: konkret. Sekundarstufe I: Grundlagen, Aufgabenbeispiele und Unterrichtsanregungen. Berlin: Cornelsen Scriptor, 88-148 [zus. mit Daniela Caspari].

Selbstevaluation. In: Tesch, Bernd; Leupold, Eynar & Köller, Olaf (Hrsg.), Bildungsstandards Französisch: konkret. Sekundarstufe I: Grundlagen, Aufgabenbeispiele und Unterrichtsanregungen. Berlin: Cornelsen Scriptor, 205-215.

Sprachlernberatung im schulischen Kontext. Fremdsprache Deutsch 38, 46-51 [zus. mit Grit Mehlhorn].

Sprachspezifisch oder sprachübergreifend oder sprachspezifisch und sprachübergreifend? In: Bausch, Karl-Richard; Burwitz-Melzer, Eva; Königs, Frank G. & Krumm, Hans-Jürgen (Hrsg.), Fremdsprachenlernen erforschen: sprachspezifisch oder sprachübergreifend?. Tübingen: Narr, 107-113.

Zum Stellenwert von Fehlern. Am Beispiel des Französischen und Russischen. Praxis Fremdsprachenunterricht 4 (2008), 17-20 [zus. mit Grit Mehlhorn].

2006

Aus Fehlern lernen. Klett Magazin 2: 1, 12-13.

Der Faktor Motivation in der individuellen Sprachlernberatung. In: Küppers, Almut & Quetz, Jürgen (Hrsg.), Motivation Revisited. Festschrift für Gert Solmecke. Berlin: HSAA, 57-68.

Details

Seiten
694
Jahr
2015
ISBN (PDF)
9783653043105
ISBN (ePUB)
9783653992311
ISBN (MOBI)
9783653992304
ISBN (Hardcover)
9783631647189
DOI
10.3726/978-3-653-04310-5
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2015 (Mai)
Schlagworte
Fremdsprachenlernen Fremdsprachenlehren Fremdsprachenkompetenz Hochschulkontext
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2015. 694 S., 1 s/w Abb.

Biographische Angaben

Jessica Böcker (Band-Herausgeber:in) Anette Stauch (Band-Herausgeber:in)

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Titel: Konzepte aus der Sprachlehrforschung – Impulse für die Praxis