Die Übernahme byzantinischer Feld- und Ackermaße durch den osmanischen Staat
Ein Beitrag zur Frage des byzantinisch-osmanischen Kulturtransfers
Summary
Excerpt
Table Of Contents
- Cover
- Titel
- Copyright
- Autorenangaben
- Über das Buch
- Zitierfähigkeit des eBooks
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Technische Anmerkungen
- Abkürzungsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Tabellenverzeichnis
- 1. Vorüberlegungen
- 1.1 Grundsätzliche Überlegungen zum byzantinischosmanischen Kulturtransfer
- 1.2 Untersuchungsschema und dreidimensionales Koordinatensystem
- 1.3 Ziel der Arbeit und Vorgehen
- 2. Die byzantinischen und osmanischen Feld- und Ackermaße
- 2.1 Μόδιος und στρέμμα
- 2.1.1 Der Charakter des μόδιος als Flächenmaß
- 2.1.2 στρέμμα und μόδιος – zum absoluten Flächeninhalt der byzantinischen Feld- und Ackermaße
- 2.2 ζευγάριον
- 2.3 Die osmanischen Feld- und Ackermaße im Vergleich mit den byzantinischen Maßen
- 2.3.1 Osmanisches dönüm und byzantinische στρέμμα / byzantinischer μόδιος
- 2.3.2 Osmanisches çift und byzantinisches ζευγάριον
- 2.4 Zusammenfassung I
- 3. Das byzantinische und osmanische ländliche Steuersystem als dem Maßsystem übergeordnete Struktur im Vergleich
- 3.1 Die osmanische resm-i çift
- 3.2 Die osmanische resm-i çift im Vergleich zur byzantinischen ländlichen Steuerverwaltung
- 3.3 Zusammenfassung II
- 4. Übernahmemotivationen
- 4.1 Qualitativer Ansatz: Die osmanische Debatte um das Verhältnis von religiösem Recht, sultanischem Recht und Gewohnheitsrecht
- 4.2 Organisationsalternativen: Analoge Systeme von Landvermessung und agrarischer Ressourcenabschöpfung
- 4.2.1 Zur Theorie des ländlichen Produktionskomplexes in vorindustrieller Zeit
- 4.2.2 Vergleichbare Systeme agrarischer Produktion und Ressourcenabschöpfung
- 4.3 Zusammenfassung III
- 5. Schlussfolgerungen
- 6. Literaturverzeichnis
- 7. Index
Die vorliegende Arbeit verdankt ihr Entstehen Prof. Dr. Michael Ursinus (Heidelberg), der bereits im Rahmen eines im Sommersemester 2004 am Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients gehaltenen Hauptseminars mein Interesse und meine Neugier auf die Frage nach dem „byzantinischen Erbe“ im Osmanischen Reich im Allgemeinen und die byzantinischen und osmanischen Feld- und Ackermaße im Besonderen lenkte. Nicht nur hierfür, sondern auch für die intensive Betreuung dieser Arbeit, die im Oktober 2005 an der Philosophischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg als Hausarbeit zur Erlangung des Grades eines Magister Artium angenommen wurde, sowie für seine zahllosen Hinweise gebührt ihm zuvorderst mein besonderer Dank. Frau Prof. Dr. Susanne Enderwitz (Heidelberg) hat sich nicht nur der Mühe der Zweitkorrektur dieser Arbeit unterzogen, sondern steuerte außerdem wichtige Hinweise zu Landvermessungsverfahren des arabischen Raumes bei. Bei der vorliegenden Publikation handelt es sich um die erweiterte, überarbeitete und aktualisierte Fassung dieser Arbeit.
Prof. Dr. Raoul Motika (Istanbul) und Prof. Dr. Christoph Herzog (Bamberg) unterzogen sich nicht nur der mühsamen Aufgabe einer ersten kritischen Lektüre des für den Druck vorbereiteten Manuskriptes, sondern trugen mit ihrer Diskussionsbereitschaft und ihren Hinweisen zu Fragen möglicher seldschukischer Einflüsse auf das osmanische Landsystem, zum osmanischen Rechtssystem und zu methodologischen Fragestellungen in hohem Maße zum Gelingen dieser Arbeit bei. Neben Prof. Dr. Michael Ursinus gebührt auch ihnen als Herausgeber sowie dem Peter Lang Verlag mein herzlicher Dank für die Aufnahme dieser Arbeit in die Reihe der Heidelberger Studien.
Besonderen Dank schulde ich auch Frau Janina Karolewski, M. A. (Hamburg), die sich als engagierte Diskussionspartnerin und unermüdliche technische Stütze in die Arbeit an dieser Studie einbrachte. Herrn Matthias Faul (Mannheim) danke ich für die technische Hilfe bei der Erstellung der Abbildungen.
Es versteht sich von selbst, dass sämtliche Fehler in dieser Arbeit gänzlich zu meinen Lasten gehen.
Osmanische Ausdrücke werden gemäß dem Umschriftsystem der İA transkribiert. Für arabische und persische Termini kam das Umschriftsystem der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (DMG) zur Anwendung. Griechische Begriffe werden in ihrer griechischen Schreibung verwendet, wobei die jeweils erste Nennung im Text durch eine Transkription in Klammern nach den Regeln des Dudens ergänzt wird. Begriffe aus anderen Sprachen (Sanskrit, Hindi etc.) wurden in vereinfachter Transkription in Anlehnung an die jeweils verwendete Fachliteratur wiedergegeben.
Bei der Angabe von Daten wurde auf die Angabe islamischer Jahreszahlen (hiǧrī qamarī) verzichtet. Alle Daten und Jahresangaben in dieser Arbeit beziehen sich, wenn nicht ausdrücklich anders vermerkt, auf den gregorianischen Kalender. ← IX | X →
Details
- Pages
- XVI, 156
- Publication Year
- 2016
- ISBN (Softcover)
- 9783631662953
- ISBN (PDF)
- 9783653055283
- ISBN (MOBI)
- 9783653967173
- ISBN (ePUB)
- 9783653967180
- DOI
- 10.3726/978-3-653-05528-3
- Language
- German
- Publication date
- 2015 (November)
- Keywords
- Osmanisches Reich timar Rechtspluralismus pronoia
- Published
- Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2015. XVI, 156 S., 7 Tab., 4 Graf.
- Product Safety
- Peter Lang Group AG