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Autodidaktisches Lernen in informationstechnischen Berufen mit Elementen der Abstraktionsfähigkeit und Komplexitätsreduktion

von Isa-Dorothe Gardiewski (Autor:in)
©2015 Dissertation XIV, 179 Seiten

Zusammenfassung

Die Autorin verortet ihr Buch im Praxisfeld der Berufsbildungsforschung, wobei sie schwerpunktmäßig das bisher unbekannte und geheime Arbeitsprozesswissen von Fachkräften in ausgewählten Bereichen des IT-Sektors untersucht. Um die Anforderungen von gleichzeitig stattfindendem Lernen und Arbeiten in der IT-Branche in der Form eines neuen Lernprozesses umzusetzen, liegt ein zweiter Schwerpunkt des Buches auf der Ebene der Entwicklung einer hochadaptiven Lernstrategie. Diese entwickelte Lernstrategie nimmt im Berufsalltag mit einer steten Innovationsangleichung ein sinnhaftes Prioritätensetting vor und entspricht damit einer autodidaktischen Fortbildung des Lernenden, um stets auf dem Wissensstand des informationstechnologischen Fortschritts zu bleiben.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Inhalt
  • Abstrakt
  • abstract
  • Abkürzungen
  • Abbildungen
  • 1 Einleitung
  • 1.1 Aufgabenstellung
  • 1.2 Zielsetzung
  • 1.3 Forschungsdesign
  • 2 Theoretische Grundlagen
  • 2.1 Verortung der Dissertation
  • 2.1.1 Komplexität und Reduktion
  • 2.2 Forschungsstand
  • 2.3 Fragestellungen – Die Entwicklung der Forschungsfragen
  • 3 Strategien in der beruflichen Aus- und Weiterbildung
  • 3.1 Lernen
  • 3.2 Selbstorganisiertes Lernen
  • 3.3 Selbstgesteuertes Lernen
  • 3.4 Lebenslanges Lernen
  • 3.4.1 Formelles und informelles Lernen
  • Merkmale formalen Lernens vs. informellen Lernens
  • 3.5 Lerntheoretische Ansätze – ein Aufriss übergeordneter Lerntheorien
  • Behaviorismus
  • Kognitivismus
  • 3.6 Lernparadigmen des Konstruktivismus
  • 4 Entwicklung des IT-Sektors und Herausforderungen für die berufliche Aus- und Weiterbildung
  • 4.1 Entwicklung des informationstechnologischen Sektors
  • 4.2 Herausforderungen für die IT-Aus- und Weiterbildung
  • 5 Darstellung der Ausbildungsberufe und Weiterbildung in der Informations- und Telekommunikationstechnik
  • 5.1 Derzeitige Situation – Ausbildungsprofile im Dualen System
  • 5.2 Strukturmerkmale und Charakteristika der IT-Ausbildungsberufe
  • 5.3 Teilbereich der schulischen Komponente
  • 5.3.1 Übersicht der Lernfelder und Zeitrichtwerte der schulischen Rahmenlehrpläne
  • 5.4 Teilbereich der betrieblichen Komponente
  • 5.4.1 Möglichkeit zur Aus- und Weiterbildung im Bereich der Informationstechnologie
  • 6 „Theorie des unbekannten Wissens“ im IT-Sektor
  • 6.1 Theoretische Aspekte des unbekannten Wissens
  • 6.2 Arbeitsprozesswissen in der beruflichen Praxis
  • 6.3 Der Innovationsbegriff
  • 7 Empirische Untersuchung zu bekannten und unbekannten Wissenszusammenhängen
  • 7.1 Einordnung der empirischen Untersuchung
  • 7.2 Arbeitsprozessanalysen
  • 7.3 Erhebungsmethoden
  • 7.3.1 Arbeitsbeobachtungen
  • 7.3.2 Halbstrukturierte Fachinterviews
  • 7.3.3 Dokumentation der Erhebungsergebnisse
  • 7.4 Durchführung der Erhebung
  • 8 Untersuchungsergebnisse
  • 8.1 Besprechung der Ergebnisse
  • 8.2 Darlegung und Interpretation der Ergebnisse
  • 8.3 Zusammenfassung der Ergebnisse unter Bezug der Fragestellungen
  • 9 Die Entwicklung einer hochadaptiven Lernstrategie nach dem Prinzip der eigenbenannten „Kreativitätsschiene“
  • 9.1 Das Prinzip einer „Kreativitätsschiene“
  • 9.1.1 Grundsätzliches Prinzip
  • 9.1.2 Problemlösungsschritte
  • 9.1.3 Strategischer Ansatz
  • 9.2 Umsetzung der Kreativitätsschiene als Teil der dualen Erstausbildung
  • 9.3 Effekt der autodidaktischen Gleichzeitigkeit
  • 9.4 Prophylaktische und punktuelle Anwendung der Kreativitätsschiene
  • 9.5 Kritische Reflexion – Vorteile der fachinhaltlichen Selbstqualifikation nach dem Prinzip der „Kreativitätsschiene“
  • 10 Schlussbetrachtung
  • „Optimistischer Schlussakkord“
  • 11 Literatur
  • Internetquellen – Netmarks
  • Anhang
  • A Anhang
  • A 1 Anschreiben
  • A 2 Die Arbeitsprozessanalysen als Kombination von Arbeitsbeobachtungen und Gesprächen (um auch an Hintergrundinformationen zu gelangen), gestalteten sich anlehnend an folgenden Fragenkatalog
  • A 2.1 Fragenkatalog – offene Fragestellung
  • A 3 Transkriptionen
  • A 3.1 Transkription der Aufzeichnungen der Arbeitsprozessanalysen im Unternehmen A mit Anwendungsinformatiker (A1) und Systeminformatiker (A2) – 06. August 2010 –
  • A 3.2 Transkription der Aufzeichnungen der Arbeitsprozessanalysen im Unternehmen B mit IT-System-Elektroniker (B1) und Azubi IT-System-Elektronikerin (B2) – 10. August 2010 –
  • A 3.3 Transkription der Aufzeichnungen der Arbeitsprozessanalysen im Unternehmen C mit Anwendungsinformatiker (C1) und IT-System-Elektroniker (C2) – 17. August 2010 –
  • A 3.4 Transkription der Aufzeichnungen der Arbeitsprozessanalysen im Unternehmen D mit Systeminformatikerin (D1) und IT-System-Elektroniker (D2) – 25. August 2010 –
  • A 3.5 Transkription der Aufzeichnungen der Arbeitsprozessanalysen im Unternehmen E mit Anwendungsinformatiker (E1) – 27. August 2010 –

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Abstrakt

Diese Dissertation wird im berufswissenschaftlichen Forschungsgebiet und Praxisfeld der Berufsbildungsforschung – in Anlehnung an die Qualifikations- und Innovationsforschung für die Entwicklung neuer Lernkonzepte – verortet und setzt einen ersten Schwerpunkt auf die Untersuchung des bisher unbekannten und daher geheimen Arbeitsprozesswissens von Fachkräften in ausgewählten Bereichen des IT-Sektors.

Um die Anforderungen von gleichzeitig stattfindendem Lernen und Arbeiten in der IT-Branche in der Form eines neuen Lernprozesses umzusetzen, liegt ein zweiter Schwerpunkt der Dissertation auf der Ebene der Entwicklung einer hochadaptiven Lernstrategie. Diese, als eigenbenannte Kreativitätsschiene entwickelte Lernstrategie, nimmt im Berufsalltag mit einer steten Innovations-angleichung ein sinnhaftes Prioritätensetting vor und entspricht damit einer autodidaktischen Fortbildung des Lernenden, um stets auf dem Wissensstand des informationstechnologischen Fortschritts zu bleiben.

abstract

This dissertation is located in the professional scientific field of research and practical field of vocational education research – in terms of skills and innovative research for developing new learning concepts – and sets an initial focus on the investigation of the been unknown and therefore secret work process knowledge of specialists in selected areas of the IT sector.

To implement the requirements of the simoultaneously taking place learning and working in the IT industry in the form of a new learning process, a second focus of the dissertation is on the level of development of a highly adaptive learning strategy. This developed as an own named creativity learning strategy “Kreativitätsschiene” takes everyday business innovation with a constant approximation of a reasonable priority-like setting before and thus corresponds to an autodidactic training of learners in order to always stay on the knowledge of the information-technological progress.

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Abkürzungen

| XIII →

Abbildungen

Details

Seiten
XIV, 179
Jahr
2015
ISBN (PDF)
9783653050660
ISBN (ePUB)
9783653974829
ISBN (MOBI)
9783653974812
ISBN (Hardcover)
9783631658420
DOI
10.3726/978-3-653-05066-0
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2015 (März)
Schlagworte
Berufspädagogik Arbeitsprozesswissen Lernstrategie Berufsbildungsforschung
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2015. XIV, 179 S., 31 s/w Abb.

Biographische Angaben

Isa-Dorothe Gardiewski (Autor:in)

Isa-Dorothe Gardiewski arbeitete viele Jahre lang im Bereich Marketing/Public Relations bei unterschiedlichen Firmen. Nach ihrer Tätigkeit in der Stabstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Fachhochschule Ludwigsburg lehrte sie im Bereich Marketing und Medienpädagogik an der Fachhochschule Ludwigsburg und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Seit 2009 ist sie am Lehrstuhl für Pädagogik der Technischen Universität Kaiserslautern tätig.

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Titel: Autodidaktisches Lernen in informationstechnischen Berufen mit Elementen der Abstraktionsfähigkeit und Komplexitätsreduktion