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Sprachliche Steuerung in der Technischen Dokumentation mit Controlled-Language-Checkern und Authoring-Memory-Systemen

Untersuchungen zur Verbesserung der Effizienz von Schreib- und Übersetzungsprozessen

von Verena Demiröz (Autor:in)
Dissertation 482 Seiten

Zusammenfassung

Die Autorin widmet sich dem Einsatz von Sprachtechnologien in der Technischen Dokumentation. Sie untersucht die steuernden Einflüsse von externen Ressourcen auf den kognitiven Schreib- und Übersetzungsprozess. Im Fokus ihrer Arbeit stehen die Vorteile, aber auch technologischen Grenzen von Controlled-Language-Checkern und Authoring-Memory-Systemen. Anhand von empirischen Untersuchungen stellt sie dar, dass sich eine sprachliche Steuerung im Schreibprozess positiv auf die Aspekte Lesbarkeit, Verständlichkeit und Übersetzbarkeit auswirkt. Darüber hinaus profitieren im Übersetzungsprozess eingesetzte Sprachtechnologien, wie Translation-Memory-Systeme, durch eine Verbesserung der Matchraten aufgrund des Einsatzes von automatischen Sprachprüfprogrammen.
Dieser Band schließt die Reihe ab.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Danksagung
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • 1 Einleitung
  • 1.1 Entwicklungen im globalen Informationsmanagement
  • 1.2 Relevanz für die Arbeit
  • 1.3 Ziele, Methoden und Aufbau der Arbeit
  • Teil I: Theoretische Grundlagen
  • 2 Technische Dokumentation – Texterstellung für den internationalen Markt
  • 2.1 Begrifflichkeiten, Akteure und fachkommunikative Handlungen
  • 2.2 Formale und prozessuale Anforderungen an die Technische Dokumentation
  • 2.3 Zusammenfassung und Implikationen für den Textproduktionsprozess
  • 2.4 Sprachwissenschaftliche Grundlagen für die Technische Dokumentation
  • 2.4.1 Instruktionspsychologische Ansätze
  • 2.4.2 Kognitionswissenschaftliche Ansätze
  • 2.4.3 Sprechakttheorie
  • 2.4.4 Neuere Verständlichkeitskonzepte
  • 2.4.5 Zusammenfassung
  • 2.5 Methoden zur Informationsstrukturierung und -modularisierung
  • 2.5.1 Funktionsdesign®
  • 2.5.2 Information Mapping (IMAP®)
  • 2.5.3 Klassenkonzept-Technik®
  • 2.5.4 Weitere Strukturierungsmethoden
  • 2.5.5 Zusammenfassung
  • 2.6 Inhaltliche und strukturelle Instrumentarien zur Standardisierung der Textproduktion
  • 2.6.1 Standardisierungsprozesse auf Textebene
  • 2.6.2 Standardisierungsprozesse auf Wort- und Satzebene
  • 2.6.2.1 Terminologiearbeit
  • 2.6.2.2 Redaktionsleitfäden
  • 2.6.2.3 Translation-Memory-Systeme
  • 2.6.3 Standardisierung von Datenformaten
  • 2.6.4 Exkurs: Mobile Technische Dokumentation und neue Formen der Visualisierung
  • 2.6.5 Zusammenfassung
  • 2.7 Kontrollierte Sprachen
  • 2.7.1 Zum Begriff ‚Kontrollierte Sprache‘
  • 2.7.2 Entwicklung und Geschichte Kontrollierter Sprachen
  • 2.7.3 Präskriptiver vs. proskriptiver Ansatz
  • 2.7.4 Gegenüberstellung ausgewählter Kontrollierter Sprachen
  • 2.7.4.1 ASD-Simplified Technical English
  • 2.7.4.2 Global English
  • 2.7.4.3 tekom-Leitlinie „Regelbasiertes Schreiben“
  • 2.7.5 Vorteile und Nachteile des Einsatzes Kontrollierter Sprachen
  • 2.7.6 Zusammenfassung
  • Teil II: Technische Lösungen
  • 3 Controlled-Language-Checker und Authoring-Memory-Systeme
  • 3.1 Controlled-Language-Checker
  • 3.1.1 Entwicklung und Funktionsweise
  • 3.1.2 Gegenüberstellung ausgewählter Systeme
  • 3.1.2.1 IAI CLAT 6.0
  • 3.1.2.2 Acrolinx™ 4.1
  • 3.1.2.3 Weitere automatische Sprachprüfprogramme
  • 3.1.3 Vorteile des Einsatzes kontrollierter Sprachwerkzeuge
  • 3.2 Authoring-Memory-Systeme
  • 3.2.1 Entwicklung und Funktionsweise
  • 3.2.2 Gegenüberstellung ausgewählter Authoring-Memory-Systeme
  • 3.2.2.1 Congree crossAuthor Linguistic/Congree Authoring Server
  • 3.2.2.2 STAR Mind Reader
  • 3.2.2.3 itl [i]-match
  • 3.2.2.4 Weitere Authoring-Memory-Systeme
  • 3.2.2.5 Zusammenfassung
  • 3.2.3 Vorteile und Nachteile des Einsatzes von AMS im Dokumentationserstellungsprozess
  • 3.2.4 Integration von Redaktionssystemen, Controlled-Language-Checkern, Authoring-Memory-Systemen und Translation-Memory-Systemen
  • 3.2.5 Zusammenfassung
  • 4 Translation-Memory-Systeme
  • 4.1 Historische Entwicklung
  • 4.2 Neue Entwicklungen im Bereich der Translation-Memory-Technologie
  • 4.3 Beispiele für Translation-Memory-Systeme
  • 4.3.1 Kommerzielle Translation-Memory-Systeme
  • 4.3.2 Open-Source-Translation-Memory-Systeme
  • 4.3.2.1 OmegaT
  • 4.3.2.2 openTMS
  • 4.3.2.3 IBM OpenTM2 0.9.5
  • 4.3.3 Zusammenfassung
  • 4.4 Forschungsprojekte zur Verbesserung der Retrievalleistung von Translation-Memory-Systemen
  • 4.4.1 Systeme der zweiten und dritten Generation
  • 4.4.2 Aktuelle Forschungsprojekte
  • 4.4.3 Zusammenfassung
  • 4.5 Qualitätssicherung und -kontrolle im Übersetzungsprozess
  • 4.5.1 D.O.G ErrorSpy 8
  • 4.5.2 ApSIC Xbench 3
  • 4.5.3 Yamagata QA Distiller 9
  • 4.6 Zusammenfassung
  • Teil III: Evaluierung
  • 5 Zum Einfluss externer Ressourcen auf den Schreib- und Übersetzungsprozess
  • 5.1 Schreibprozess – Das situative Schreibumfeld und sein Einfluss auf den Textproduktionsprozess
  • 5.1.1 Historische Entwicklung der Schreibprozessforschung
  • 5.1.2 Gegenüberstellung ausgewählter Schreibprozessmodelle
  • 5.1.3 Empirische Untersuchungsmethoden der Schreibprozessforschung
  • 5.1.4 Situated und Distributed Cognition
  • 5.1.5 Erkenntnisse der Schreibprozessforschung und ihre Implikationen für den Einsatz externer Ressourcen
  • 5.1.6 Zur Funktion von Controlled-Language-Checkern und Authoring-Memory-Systemen als externe Ressourcen im Schreibprozess
  • 5.1.6.1 Controlled-Language-Checker und Authoring-Memory-Systeme aus kognitionswissenschaftlicher Sicht
  • 5.1.6.2 Authoring-Memory-Systeme aus Anwenderperspektive
  • 5.1.6.3 Controlled-Language-Checker aus Anwenderperspektive
  • 5.1.7 Zusammenfassung
  • 5.1.7.1 Integration von Controlled-Language-Checkern und Authoring-Memory-Systemen
  • 5.2 Übersetzungsprozess – Der Einfluss sprachlicher Steuerung im Schreibprozess auf den Übersetzungsprozess
  • 5.2.1 Historische Entwicklung und empirische Untersuchungsmethoden der Übersetzungsprozessforschung
  • 5.2.2 Erkenntnisse der Übersetzungsprozessforschung und ihre Implikationen für den Einsatz externer Ressourcen
  • 5.2.3 Überlegungen zur Integration von Schreib- und Übersetzungsprozessforschung
  • 6 Untersuchungen zur sprachlichen Steuerung im Schreib- und Übersetzungsprozess
  • 6.1 Empirische Untersuchung zum Einfluss sprachlich gesteuerter Texte auf die Matchraten von Translation-Memory-Systemen
  • 6.1.1 Untersuchte Fragestellung
  • 6.1.2 Textkorpus und Textsortenklassifikation
  • 6.1.3 Testaufbau und Vorgehensweise
  • 6.1.4 Auswertung der Testergebnisse
  • 6.1.5 Diskussion der Ergebnisse und Fazit
  • 6.2 Empirische Untersuchung zur Lesbarkeit, Verständlichkeit und Übersetzbarkeit sprachlich gesteuerter Texte
  • 6.2.1 Untersuchte Fragestellung
  • 6.2.2 Testaufbau und Vorgehensweise
  • 6.2.3 Auswertung der Befragungsergebnisse
  • 6.2.3.1 Ergebnis Text 1
  • 6.2.3.2 Ergebnis Text 2
  • 6.2.4 Diskussion der Ergebnisse und Fazit
  • 6.3 Controlled-Language-Checker als Qualitätssicherungsfunktion im Übersetzungsprozess
  • 7 Schlussbetrachtung
  • 7.1 Zusammenfassung und Einordnung der Untersuchungsergebnisse
  • 7.2 Schlussfolgerung zur Konzeption eines verbesserten Systems
  • 7.3 Schlussfolgerung zur Verbesserung der prozessualen Abläufe in Schreib- und Übersetzungsprozess
  • 7.4 Desiderata an die Schreib- und Übersetzungsprozessforschung
  • 8 Ausblick
  • 8.1 Künftige Entwicklungen und Trends
  • 8.2 Implikationen für Forschung und Lehre
  • Literaturverzeichnis
  • Index
  • Anhang
  • Fragebogen zum ersten Text der empirischen Übersetzerbefragung
  • Fragebogen zum zweiten Text der empirischen Übersetzerbefragung
  • Übersetzungstext im Original
  • Übersetzungstext nach sprachlicher Überarbeitung

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Abbildungsverzeichnis

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Details

Seiten
482
ISBN (ePUB)
9783631694916
ISBN (PDF)
9783653068849
ISBN (MOBI)
9783631694923
ISBN (Hardcover)
9783631675243
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2016 (August)
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2016. 482 S., 113 s/w Abb., 52 Tab.

Biographische Angaben

Verena Demiröz (Autor:in)

Verena Demiröz studierte an der Universität des Saarlandes in der Fachrichtung „Angewandte Sprachwissenschaften sowie Übersetzen und Dolmetschen", wo sie später auch promovierte. Nach ihrem Abschluss als Diplom-Übersetzerin sammelte sie mehrjährige Erfahrung in den Bereichen Projektmanagement und Übersetzen.

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