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Voraussetzungen und Rechtsbehelfe beim einheitlichen Vollstreckungstitel nach der EuVTVO

von Christian Beuck (Autor:in)
Dissertation 322 Seiten

Zusammenfassung

Dieses Buch stellt die Ziele und die Voraussetzungen der Europäischen Vollstreckungstitelverordnung für unbestrittene Forderungen (EuVTVO) dar. Ziel ist dabei eine einfachere und kostengünstigere Vollstreckung durch Abschaffung des Exequaturs und des ordre public-Vorbehalts. Weiter thematisiert das Buch die in der EuVTVO enthaltenen Rechtsbehelfe und erläutert die Anwendbarkeit der nationalen deutschen Rechtsbehelfe sowie außerordentliche Rechtsbehelfe. Der Autor zeigt, dass die deutschen Rechtsbehelfe weitgehend anwendbar sind, da diese zumeist keine Überprüfung in der Sache selbst (révision au fond) darstellen. Eine erhöhte Prozessführungsobliegenheit ist Gegenpart der direkten Vollstreckungsmöglichkeit in den Mitgliedsstaaten.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Literaturverzeichnis
  • Teil 1: Struktur der EuVTVO
  • A. Entstehungsgeschichte der EuVTVO
  • B. Rechtsgrundlage der EuVTVO
  • I. Reibungsloses Funktionieren des Binnenmarkts
  • II. Verhältnis von ex-Art. 65 EG (Art. 181 AEUV) zu ex-Art. 95 EG (Art. 114 AEUV)
  • 1. Ex-Art. 65 EG als bloße Komplementärnorm
  • 2. Spezielle Kompetenznorm
  • 3. Ergebnis
  • III. Mitentscheidungsverfahren, ex-Art. 251 EG (Art. 294 AEUV)
  • IV. Harmonisierung im Europäischen Zivilverfahrensrecht
  • C. Ziele der EuVTVO
  • I. Abschaffung des Vollstreckbarerklärungsverfahrens
  • II. Gegenseitiges Vertrauen
  • 1. Förderung der Grundrechte
  • 2. Urteilsfreizügigkeit als Wirtschaftsfaktor
  • 3. Abschaffung des Exequaturverfahrens und der ordre public-Kontrolle
  • III. Durchsetzung unbestrittener Forderungen
  • IV. Information
  • V. Anreiz an Mitgliedsstaaten zur Anpassung
  • VI. Nationale Vollstreckungssysteme bleiben
  • VII. Zusammenfassung der Ziele
  • Teil 2: Inhalt der EuVTVO
  • A. Anwendungsbereich
  • I. Zeitlicher Anwendungsbereich
  • II. Räumlicher Anwendungsbereich
  • III. Persönlicher Anwendungsbereich
  • IV. Sachlicher Anwendungsbereich
  • 1. Art. 2 Abs. 1 S. 2 EuVTVO
  • 2. Auslegungshilfe durch die Rechtsprechung des EuGH
  • 3. Ausnahmekatalog in Art. 2 Abs. 2 EuVTVO
  • 4. Verhältnis zur EuUntVO
  • 5. Gerichtliche Vergleiche/ vollstreckbare Urkunden und Art. 2 Abs. 2 lit. a EuVTVO
  • 6. Art. 2 Abs. 2 lit. b EuVTVO
  • V. Anwendungsbereich entspricht dem der EuGVVO
  • B. EuVTVO und EuGVVO
  • I. Verhältnis der EuVTVO zur EuGVVO
  • 1. Anwendung von EuVTVO und EuGVVO nebeneinander möglich
  • 2. Fehlendes Rechtsschutzbedürfnis für zweite Vollstreckbarerklärung
  • 3. Eigene vermittelnde Ansicht
  • II. Vorteile der EuVTVO gegenüber der EuGVVO a.F.
  • III. Relativierung der Vorteile der EuVTVO seit Geltung der EuGVVO n.F.
  • C. Voraussetzungen der Bestätigung als Europäischer Vollstreckungstitel
  • I. Ausgewählte Entscheidungen/ Vollstreckbarkeit
  • 1. Maßnahmen des einstweiligen Rechtsschutzes
  • 2. Gerichtlicher Vergleich, Art. 24 EuVTVO
  • 3. Öffentliche Urkunde, Art. 25 EuVTVO
  • 4. Vorläufig vollstreckbarer auf Geldforderung gerichteter Titel
  • 5. Dynamisierte Unterhaltstitel gemäß § 1612a BGB (im deutschen Recht)
  • a) Bezifferung des Unterhaltstitels gemäß § 245 FamFG
  • b) Rechtsbehelf gegen eine Entscheidung über die Bezifferung
  • II. Prüfung der Unbestrittenheit
  • 1. Unbestrittene Forderung
  • a) Aktiv unbestrittene Forderungen (Art. 3 Abs. 1 S. 2 lit. a und d EuVTVO)
  • b) Passiv unbestrittene Forderungen (Art. 3 Abs. 1 S. 2 lit. b und c EuVTVO)
  • aa) Art. 3 Abs. 1 S. 2 lit. b EuVTVO
  • bb) Art. 3 Abs. 1 S. 2 lit. c EuVTVO
  • 2. Wirkung einer Anfechtung des Titels im Ursprungsstaat auf die Bestätigung
  • a) Anfechtung nach Bestätigung als Europäischer Vollstreckungstitel
  • b) Anfechtung vor Bestätigung als Europäischer Vollstreckungstitel
  • c) Ergebnis: Zeitliche Reihenfolge entscheidet
  • 3. Art. 3 Abs. 2 EuVTVO
  • a) Bestätigung nur unter den Voraussetzungen von Art. 3 Abs. 1 S. 2 lit. a EuVTVO
  • b) Bestätigung der Rechtsbehelfsentscheidung auch bei streitigem Verfahren
  • c) Stellungnahme und Ergebnis
  • aa) Zweck/ teleologische Auslegung
  • bb) Systematik
  • cc) Ergebnis
  • 4. Mögliche deutsche Vollstreckungstitel
  • 5. Eingeschränkte Zuständigkeitsprüfung
  • a) Arbeitsrechtssachen
  • b) Prüfungsmaßstab
  • c) Kritik
  • d) Nicht anwendbar auf Vergleiche und öffentliche Urkunden
  • III. Bestätigungsverfahren/ Antrag, Art. 5 ff. EuVTVO
  • 1. Antrag
  • 2. (K)eine Schuldnerbeteiligung
  • a) Zustellung erforderlich
  • b) Zustellung nicht erforderlich
  • c) Stellungnahme – keine Zustellungspflicht
  • d) Deutsches Zustellungserfordernis nicht verordnungswidrig
  • e) Konsequenz für Deutschland
  • 3. Zuständigkeit für die Bestätigung als Europäischer Vollstreckungstitel
  • a) Europäische Regelung
  • b) Zuständigkeit in Deutschland
  • aa) Funktionale Zuständigkeit
  • bb) Kritik (an Personalunion)
  • cc) Ergebnis/ Forderung: bessere Information der zuständigen Stellen
  • 4. Formblatt, Art. 9 EuVTVO
  • 5. Prüfung der Vollstreckbarkeit (Art. 6 Abs. 1 lit. a EuVTVO) bei Bedingungen
  • 6. Kosten in Deutschland
  • IV. Mindeststandards (für Säumnisentscheidungen)
  • 1. Zustellungsformen (Artt. 13–15 EuVTVO)
  • a) Art. 13 EuVTVO, Zustellung mit Empfangsnachweis durch den Schuldner
  • b) Art. 14 EuVTVO, Zustellung ohne Empfangsnachweis durch den Schuldner
  • aa) Art. 14 Abs. 1 lit. a EuVTVO
  • bb) Art. 14 Abs. 1 lit. b EuVTVO
  • cc) Art. 14 Abs. 1 lit. c EuVTVO
  • dd) Art. 14 Abs. 1 lit. d EuVTVO
  • ee) Art. 14 Abs. 1 lit. e EuVTVO
  • ff) Art. 14 Abs. 1 lit. f EuVTVO
  • c) Verhältnis von Art. 13 zu Art. 14 EuVTVO
  • d) Verhältnis der Zustellungsstandards zur EuZVO
  • aa) Diskrepanzen zwischen EuZVO und Artt. 13 f. EuVTVO
  • bb) Rat
  • cc) Mindeststandards weiter als EuZVO
  • dd) Taktik der Gläubiger/ Schuldner
  • e) Art. 15 EuVTVO, Zustellung an den Vertreter des Schuldners
  • f) Rechtzeitigkeit
  • 2. Inhaltliche Erfordernisse/ ordnungsgemäße Unterrichtung (Artt. 16, 17 EuVTVO)
  • a) Art. 16 EuVTVO
  • b) Art. 17 EuVTVO
  • 3. Heilungsmöglichkeiten (Art. 18 EuVTVO)
  • a) Art. 18 Abs. 1 EuVTVO
  • b) Art. 18 Abs. 2 EuVTVO
  • c) Kritik/ Einschränkung der Mindeststandards
  • 4. Überprüfung in Ausnahmefällen (Art. 19 EuVTVO)
  • a) Regelung des Art. 19 EuVTVO
  • b) Lediglich nicht rechtzeitige Zustellung nach Art. 13 EuVTVO (analoge Anwendung)
  • c) Deutsche Umsetzung
  • 5. Sprachproblem
  • V. Besonderheiten der Verordnung
  • 1. Verbraucherschutz, Art. 6 Abs. 1 lit. d EuVTVO
  • a) Hintergrund und Gegenstand der Regelung
  • b) Unterschied zum Verbraucherschutz nach Artt. 17 ff. EuGVVO n.F. (Artt. 15 ff. EuGVVO a.F.)
  • c) Erhöhung der Prozessführungs- und Einlassungs- sowie Prüfungslast
  • aa) Zielsetzung der Vorschrift
  • bb) Problem: Keine Kontrolle im Vollstreckungsstaat
  • cc) Konsequenz
  • dd) Fehlerszenarien
  • d) Anwendbar nur in Säumnissituationen
  • e) Formblatt fehlerhaft
  • 2. Gegenbestätigung gemäß Art. 6 Abs. 2 EuVTVO
  • a) Europäische Regelung
  • b) Deutsche Regelung
  • 3. Ersatzbestätigung gemäß Art. 6 Abs. 3 EuVTVO
  • a) Voraussetzungen der Ersatzbestätigung
  • b) Zuständigkeit und Verfahren nach EuVTVO und deutsche Umsetzung
  • c) Rechtsbehelf
  • d) Kosten in Deutschland
  • 4. Art. 7 EuVTVO – Kostenentscheidungen
  • a) Keine isolierte Bestätigung als Europäischer Vollstreckungstitel
  • b) Bestätigung als Europäischer Vollstreckungstitel auch isoliert möglich
  • c) Stellungnahme
  • d) Isolierte Kostenentscheidung (z.B. deutscher Kostenfestsetzungsbeschluss)
  • e) Widerspruch gegen die Kosten
  • 5. Teilbestätigung gemäß Art. 8 EuVTVO
  • 6. Anrufung des EuGH gemäß Art. 267 Abs. 2 und 3 AEUV (ex-Art. 234 iVm. ex-Art. 68 EG)
  • 7. Praxisproblem: Unterschied zwischen den Zinsen der EZB und dem Basiszinssatz
  • D. Wirkung der Bestätigung als Europäischer Vollstreckungstitel
  • E. Deutsche Durchführungsbestimmungen insbesondere in der ZPO
  • I. Vollstreckungstitel-Durchführungsgesetz (EG-VTDG)
  • II. §§ 1079 ff. ZPO
  • III. Einzelne Vorschriften/ Anpassungen
  • IV. Zusammenfassung
  • Teil 3: Voraussetzungen der Zwangsvollstreckung
  • A. Vollstreckung nach der EuGVVO in der bis zum 09.01.2015 geltenden Fassung
  • I. Voraussetzungen für die Vollstreckbarerklärung nach der EuGVVO a.F.
  • 1. Anwendbarkeit der EuGVVO
  • 2. Antrag
  • 3. Zu übermittelnde Unterlagen
  • 4. Zuständigkeitsregelung der EuGVVO a.F. für Deutschland
  • 5. Keine Prüfung der Anerkennungsvoraussetzungen (in 1. Instanz)
  • 6. Einwendungen erst im Rechtsbehelfsverfahren
  • 7. Entscheidung
  • 8. Kosten des Verfahrens
  • II. Prüfung von Anerkennungshindernissen im Rechtsbehelfsverfahren
  • 1. Beschwerdefrist
  • 2. Zuständigkeit
  • 3. Beschwerde schriftlich oder zu Protokoll
  • 4. Prüfungsumfang
  • a) Keine sonstigen Einwendungen
  • b) Nachträglich entstandene materiell-rechtliche Einwendungen zulässig
  • c) Europäischer Gerichtshof
  • d) Stellungnahme
  • 5. Vollstreckungsgegenklage und Vollstreckbarerklärung
  • 6. Rechtsbehelf
  • III. Aussetzung des Verfahrens, Art. 46 Abs. 1 EuGVVO a.F. oder Beschränkung der Zwangsvollstreckung, Art. 46 Abs. 3 EuGVVO a.F.
  • B. Vollstreckung nach dem LugÜ
  • C. Vollstreckung nach der EuGVVO in der seit dem 09.01.2015 geltenden Fassung
  • I. Voraussetzungen für die Vollstreckung nach der EuGVVO n.F.
  • 1. Anwendbarkeit der EuGVVO n.F.
  • 2. Unmittelbare Vollstreckbarkeit gemäß Art. 39 EuGVVO n.F.
  • 3. Zu übermittelnde Unterlagen; Übersetzung
  • 4. Vollstreckungsverfahren und Zuständigkeit
  • 5. Vorherige Zustellung der Bescheinigung; Übersetzung der Entscheidung
  • II. Versagung der Vollstreckung nur auf Antrag gemäß Artt. 46 ff. EuGVVO n.F.
  • 1. Antrag und zu übermittelnde Unterlagen
  • 2. Zuständigkeit
  • 3. Versagungsgründe
  • 4. Verfahren, Entscheidung und Rechtsbehelfe
  • III. Aussetzung oder Beschränkung gemäß Art. 44 EuGVVO n.F.
  • IV. Kosten
  • D. Vollstreckung nach der EuVTVO (Art. 20 EuVTVO)
  • I. Unmittelbare Vollstreckbarkeit in allen Mitgliedsstaaten
  • II. Zu übermittelnde Urkunden
  • 1. Titelvorlage
  • 2. Ggf. Übersetzung der Bestätigung
  • 3. Keine Übersetzung des Titels
  • 4. Zulassung weiterer Sprachen
  • 5. Beglaubigung der Übersetzung
  • 6. Ergebnis
  • III. Diskriminierungsverbot, Art. 20 Abs. 3 EuVTVO
  • IV. Verfahren und Zuständigkeit
  • 1. Prüfungsumfang
  • 2. Information der Betroffenen und Fachkreise
  • 3. Durchführungsbestimmungen in Deutschland
  • E. Vergleich der beiden Vollstreckungssysteme (EuVTVO und EuGVVO)
  • I. Vergleich zur EuGVVO a.F.
  • II. Vergleich zur EuGVVO n.F.
  • F. Übereinkommen mit Drittstaaten, Art. 22 EuVTVO
  • Teil 4: Rechtsbehelfe
  • A. Rechtsbehelfe im Ursprungsstaat
  • I. Rechtsbehelf gegen Urteil
  • 1. Wirkung der Einlegung des Rechtsbehelfs und Entscheidung über denselben
  • 2. Vollstreckbarkeit nach dem Rechtsbehelfsverfahren
  • 3. Rechtsbehelfe nach deutschem Recht
  • II. Rechtsbehelf gegen die Versagung der Bestätigung
  • 1. Deutschland hat einen Rechtsbehelf statuiert (§ 1082 Abs. 2 ZPO)
  • 2. Kosten
  • III. Kein Rechtsbehelf gegen die Erteilung der Bestätigung
  • 1. Faires Verfahren sichergestellt bei ordnungsgemäßer Anwendung der EuVTVO
  • 2. Befristete Erinnerung in Deutschland gemäß § 11 Abs. 2 RPflG
  • 3. Ergebnis
  • IV. Berichtigung und Widerruf gemäß Art. 10 Abs. 1, 2, 3 EuVTVO
  • 1. Berichtigung gemäß Art. 10 Abs. 1 lit. a, 2, 3 EuVTVO
  • 2. Widerruf gemäß Art. 10 Abs. 1 lit. b, 2, 3 EuVTVO
  • a) Voraussetzungen
  • b) Der Begriff „Eindeutigkeit“
  • c) Zweifelsregelung
  • 3. Zuständigkeit und gemeinsame Bestimmungen in Art. 10 Abs. 2, 3 EuVTVO
  • a) Entscheidungszuständigkeit nach mitgliedsstaatlicher Regelung
  • b) Verfahren
  • c) Rechtsbehelfe
  • d) (Fakultatives) Formblatt
  • 4. Deutsche Durchführungsbestimmungen, § 1081 ZPO
  • a) Zuständigkeit
  • b) Spezielle Regelungen für den Antrag auf Widerruf
  • aa) Frist
  • bb) Begründung
  • c) Entscheidung durch Beschluss
  • d) Rechtsbehelfe
  • e) Kosten
  • V. Antrag auf Gegenbestätigung, Art. 6 Abs. 2 EuVTVO
  • 1. Regelung des Art. 6 Abs. 2 EuVTVO
  • 2. Regelung im deutschen Recht
  • a) Zuständigkeit
  • b) Wirkung
  • c) Ersatzbestätigung gemäß Art. 6 Abs. 3 EuVTVO/ Sicherheitsleistung
  • 3. Rechtsbehelf und Kosten
  • B. Rechtsbehelfe nach der EuVTVO im Vollstreckungsstaat
  • I. Verweigerung der Zwangsvollstreckung nach Art. 21 Abs. 1 EuVTVO
  • 1. Voraussetzungen gemäß Art. 21 EuVTVO
  • a) Anwendungsbereich
  • b) Parteiidentität & derselbe Streitgegenstand
  • c) Präklusion, Art. 21 Abs. 1 lit. c EuVTVO
  • aa) Auch aussichtloses Geltendmachen
  • bb) Erfordernisse je nach Verfahrensstand
  • d) Zusammenfassung der Voraussetzungen
  • 2. Abweichung von Art. 45 Abs. 1 lit. c und lit. d EuGVVO n.F. (Art. 34 Nr. 3 und 4 EuGVVO a.F.)
  • a) Erfordernis der Parteiidentität ist identisch
  • b) Uneingeschränktes Prioritätsprinzip
  • c) Präklusion von Einwendungen
  • aa) Umgehung
  • bb) Keine Umgehungskonstellation
  • d) Zusammenfassung der Abweichungen
  • 3. Verfahren nach deutschem Recht (§ 1084 ZPO)
  • a) Sachliche Zuständigkeit
  • b) Örtliche Zuständigkeit
  • aa) Auffanggerichtsstand
  • bb) Wahlrecht
  • cc) Verweis auf § 764 Abs. 2 ZPO
  • c) Sonderfälle
  • d) Funktionale Zuständigkeit
  • e) Einstweilige Anordnung, § 1084 Abs. 2 S. 2 ZPO
  • 4. Rechtsbehelf
  • 5. Kosten
  • II. Aussetzung oder Beschränkung der Zwangsvollstreckung, Art. 23 EuVTVO
  • 1. Voraussetzungen
  • a) Vorlage einer Gegenbestätigung nicht nötig
  • b) Rechtsbehelfe gegen die als Europäischer Vollstreckungstitel bestätigte Entscheidung
  • aa) Keine Anwendbarkeit bei außerordentlichen Rechtsbehelfen
  • bb) Anwendung auch auf außerordentliche Rechtsbehelfe
  • cc) Stellungnahme
  • c) Rechtsbehelfe gegen die Bestätigung als Europäischer Vollstreckungstitel
  • 2. Ermessensentscheidung
  • 3. Durchführungsbestimmungen im deutschen Recht (§ 1084 ZPO)
  • 4. Kosten/ Gebühren
  • C. Rechtsbehelfe nach nationalem Recht im Vollstreckungsstaat
  • I. Erinnerung gegen Erteilung der Vollstreckungsklausel, § 732 ZPO
  • II. Erinnerung gemäß § 766 ZPO
  • 1. Anwendbar beim Europäischen Vollstreckungstitel
  • 2. Zuständigkeit/ Verfahren
  • 3. Voraussetzungen
  • 4. Rechtsbehelf
  • 5. Kosten
  • 6. Ergebnis
  • III. Klauselgegenklage gemäß § 768 ZPO
  • IV. Sofortige Beschwerde gegen Vollstreckungsmaßnahmen des Richters (§ 793 ZPO) oder des Rechtspflegers (§ 11 RPflG)
  • 1. Zwangsvollstreckungsverfahren
  • 2. Entscheidungen
  • 3. Zuständigkeit
  • 4. Sonstige Zulässigkeitsvoraussetzungen
  • 5. Beschwerdeverfahren
  • 6. Rechtsbeschwerde
  • 7. Kosten
  • V. Vollstreckungsgegenklage gemäß § 767 ZPO iVm. § 1086 ZPO
  • 1. Inhaltliche Regelung der Vollstreckungsgegenklage
  • 2. Problemstellung
  • a) Nationale Einordnung des Rechtsbehelfs und Streitgegenstand
  • b) Internationale (europäische/ europarechtskonforme) Einordnung
  • c) Streitstand
  • aa) Nichtanwendbarkeit der Vollstreckungsgegenklage
  • bb) Anwendbarkeit der Vollstreckungsgegenklage nach § 767 ZPO
  • d) Folgerungen aus der Einordnung und Stellungnahme
  • aa) Klage gemäß § 767 ZPO als Teil des Vollstreckungsverfahrens
  • bb) § 767 ZPO analog nur für in Deutschland erlassene Titel
  • cc) Einwendungen gegen den Anspruch und Präklusion
  • dd) Grundprinzip der EuVTVO durch Zuständigkeit nicht verletzt
  • ee) Kein sonstiger gleichwertiger Schutz
  • ff) Vergleich mit anderen Rechtsakten der Europäischen Union
  • gg) Öffentliche Urkunden
  • hh) Zweck der EuVTVO
  • ii) Auswertung/ Zwischenergebnis
  • 3. Zuständigkeit deutscher Gerichte für Vollstreckungsgegenklage
  • 4. Die Präklusion nach § 767 Abs. 2 ZPO
  • a) Europarechtskonformität des § 1086 Abs. 2 ZPO
  • b) Maßgeblicher Zeitpunkt für Präklusion, §§ 1086 Abs. 2, 767 Abs. 2 ZPO
  • aa) Gerichtlicher Vergleich
  • bb) Öffentliche Urkunden
  • cc) Sinn und Zweck der EuVTVO
  • dd) Zwischenergebnis
  • c) Das bezüglich der Präklusion anwendbare Recht
  • aa) Bestehen und Umfang der Einwendung
  • bb) Das auf die Präklusion anwendbare (Prozess-)Recht
  • cc) Differenziertes Ergebnis
  • 5. Wirkung der erfolgreichen Vollstreckungsgegenklage
  • 6. Ergebnis für Europäische Vollstreckungstitel
  • 7. Rechtsbehelfe
  • 8. Kosten
  • VI. (Negative) Feststellungsklage
  • VII. Einstellung der Zwangsvollstreckung gemäß §§ 775, 776 ZPO
  • 1. Anwendbarkeit auf einen Europäischen Vollstreckungstitel nach der EuVTVO
  • 2. Verfahren
  • 3. Voraussetzungen
  • a) Vollstreckungshindernde Entscheidungen (Nr. 1)
  • b) Entscheidung über einstweilige Einstellung oder Sicherheitsleistung (Nr. 2)
  • c) Sicherheitsleistung (Nr. 3)
  • d) Befriedigung oder Stundung (Nr. 4)
  • e) Einzahlungs- oder Überweisungsnachweis (Nr. 5)
  • 4. Fortsetzung der Zwangsvollstreckung
  • 5. Rechtsbehelfe
  • 6. Regelung des § 776 ZPO
  • 7. Kosten
  • VIII. Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 1085 ZPO iVm. §§ 775 f. ZPO analog bei Art. 6 Abs. 2 EuVTVO
  • 1. Regelung
  • 2. Rechtsbehelfe
  • 3. Kosten
  • IX. Vollstreckungsschutz gemäß § 765a ZPO
  • 1. Anwendbarkeit auf Europäische Vollstreckungstitel nach der EuVTVO
  • 2. Inhaltliche Regelung
  • 3. Verfahren
  • 4. Entscheidung und Wirkung des § 765a ZPO
  • 5. Rechtsbehelfe
  • 6. Kosten
  • X. Klage nach § 826 BGB
  • 1. Anwendbarkeit auf ausländische Titel
  • a) Anwendbares Recht
  • b) Verbot der révision au fond
  • c) Eigene Einschätzung
  • 2. In Deutschland geschaffene Titel
  • 3. Zuständigkeit
  • 4. Rechtsbehelf
  • 5. Kosten
  • 6. Ergebnis
  • XI. Drittwiderspruchsklage gemäß § 771 ZPO
  • 1. Anwendbarkeit auf Europäische Vollstreckungstitel
  • 2. Zuständigkeit
  • 3. Zulässigkeitsvoraussetzungen
  • 4. Ein die Veräußerung hinderndes Recht
  • 5. Einstweilige Anordnung, § 771 Abs. 3 ZPO
  • 6. Rechtsmittel
  • 7. Kosten
  • XII. Klage auf vorzugsweise Befriedigung gemäß § 805 ZPO
  • 1. Anwendungsbereich/ Anwendbarkeit auf Europäische Vollstreckungstitel
  • 2. Zulässigkeit
  • 3. Begründetheit
  • 4. Entscheidung
  • 5. Rechtsmittel
  • 6. Kosten
  • XIII. Zusammenfassung des Ergebnisses für nationale (deutsche) Rechtsbehelfe
  • D. Sonstige Rechtsbehelfe
  • I. Anrufung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR)
  • 1. Zulässigkeit der Individualbeschwerde zum EGMR
  • 2. Kein Verstoß gegen Art. 21 Abs. 2 EuVTVO (révision au fond)
  • II. Verfassungsbeschwerde zum deutschen Bundesverfassungsgericht (BVerfG)
  • 1. Verfassungsbeschwerde bei Titelschaffung in Deutschland
  • 2. Verfassungsbeschwerde bei Titelschaffung in einem anderen Mitgliedsstaat
  • 3. Berücksichtigung im Rahmen von Art. 23 EuVTVO
  • 4. Ergebnis
  • E. Ergebnis zu den Rechtsbehelfen
  • F. Unterschiedliche Zwangsvollstreckungsverfahren und Frage des anwendbaren Rechts; Abschaffung des ordre public-Vorbehalts
  • I. Prüfung (der Vollstreckbarkeit) im Bestätigungsverfahren
  • II. Vollstreckungsschutz – mögliche Diskrepanz zwischen dem System des Ursprungs- und des Vollstreckungsmitgliedsstaats
  • III. Das auf die Präklusion anwendbare Recht
  • IV. Unterschiedliche Einordnung von Rechtsbehelfen
  • V. Abschaffung des ordre public-Vorbehalts
  • G. Erhöhte Prozessführungsobliegenheit bzw. Einlassungslast sowie Prüfungslast 307
  • Teil 5: Schlussbetrachtung und Ausblick
  • A. Schlussbetrachtung zur EuVTVO
  • I. Relativ komplexe inhaltliche Regelungen der EuVTVO
  • II. Ziele der Verordnung und Kontroverse wegen der Abschaffung der ordre public-Kontrolle
  • III. Weiter Anwendungsbereich für Zielumsetzung
  • IV. Breite Anwendung der nationalen Rechtsbehelfe im Vollstreckungsverfahren
  • V. Außerordentliche Rechtsbehelfe als ultima ratio
  • VI. Hinreichende Regelungen zum Schuldnerschutz
  • B. Eigene Erfahrungen und Einblick in die ernüchternde Wirklichkeit der praktischen Relevanz der Verordnung
  • C. Ausblick
  • Reihenübersicht

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Abkürzungsverzeichnis

← XXXII | XXXIII →

Literaturverzeichnis

Alio, Tarec: Die Neufassung der Brüssel I-Verordnung

In: NJW 2014, S. 2395 ff.

Zit.: Alio, NJW 2014, 2395 […]

Althammer, Christoph / Löhning, Martin: Zwischen Realität und Utopie: Der Vertrauensgrundsatz in der Rechtsprechung des EuGH zum europäischen Zivilprozessrecht

Details

Seiten
322
ISBN (PDF)
9783631723883
ISBN (ePUB)
9783631723890
ISBN (MOBI)
9783631723906
ISBN (Hardcover)
9783631723647
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2017 (Mai)
Schlagworte
Europäisches Zivilverfahrensrecht Unbestrittene Forderungen Grenzüberschreitende Vollstreckung EuGVVO Abschaffung Exequaturverfahren
Erschienen
Frankfurt am Main, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2017. LII, 322 S.

Biographische Angaben

Christian Beuck (Autor:in)

Christian Beuck studierte Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg und belegte den Wahlschwerpunkt Internationales Privat- und Wirtschaftsrecht. Während seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt wurde er an der Universität Hamburg promoviert.

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