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Sprachenpolitik im Deutschen Kaiserreich vor 1914

Regierungspolitik und veröffentlichte Meinung in Elsaß-Lothringen und den östlichen Provinzen Preußens

von Eva Rimmele (Autor:in)
Dissertation 190 Seiten

Zusammenfassung

Das Buch untersucht an drei detaillierten Beispielen die amtliche Sprachenpolitik des Kaiserreichs und deren Rezeption in der Öffentlichkeit. Dabei werden zunächst anhand der Schulpolitik die Maßnahmen in Elsaß-Lothringen und den östlichen Provinzen Preußens untersucht und so ein regionaler Vergleich ermöglicht, ein Beispiel aus der Reichsgesetzgebung (Reichsvereinsgesetz von 1908) ergänzt dies aus zentraler Perspektive. Es zeigt sich, daß Sprachenpolitik im Kaiserreich keinem einheitlichen Konzept folgte, sondern als Teil der Nationalitätenpolitik den allgemeinen politischen Erwägungen unterworfen war. Dies führte zu höchst unterschiedlichen Maßnahmen gegenüber den einzelnen Minderheiten, die auch in ihrer jeweiligen Motivation und Begründung kaum Ähnlichkeiten aufwiesen.

Details

Seiten
190
ISBN (Paperback)
9783631302286
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt/M., Berlin, Bern, New York, Paris, Wien, 1996. 190 S., 3 Abb., 1 Tab.

Biographische Angaben

Eva Rimmele (Autor:in)

Die Autorin: Eva Rimmele, geboren 1968 in Ravensburg, studierte Neuere und Neueste Geschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Mittelalterliche Geschichte und Europa- und Völkerrecht in München. Seit 1995 arbeitet sie im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte in München.

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Titel: Sprachenpolitik im Deutschen Kaiserreich vor 1914